Handball-Bundesliga: Bad Wildungen empfängt am Samstag Celle - Video auf hna.de

Rückkehr im Schlüsselspiel

Sie kehrt auf das Spielfeld zurück: Miranda Schmidt-Robben – auf unserem Archivbild gegen Maike Schirmer (Oldenburg) – wird gegen Celle wieder im Kader stehen. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Die Bad Wildunger Vipers nehmen mit einem Heimspiel die Restrunde in der Handball-Bundesliga in Angriff. Am Samstag kommt es ab 19 Uhr in der Ense-Sporthalle zum Aufsteigerduell gegen den SVG Celle. „Da muss ein Heimsieg her“, gibt Trainerin Tessa Bremmer die Marschroute vor.

Die Partie hat dabei einiges zu bieten: Zum einen treffen zwei Aufsteiger aufeinander, die bislang die Konkurrenz überrascht haben und sich jenseits der Abstiegszone platziert haben. Der Sieger wird einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Zum anderen wollen die Vipers ihre maue Heimbilanz mit einem Sieg aufwerten – es wäre der erste vor den heimischen Fans in dieser Saison. Und: Miranda Schmidt-Robben gibt nach einem Dreivierteljahr ihr Comeback – und das ausgerechnet im Schlüsselspiel gegen den Verein ihrer Schwester Jolanda. Es gibt also viele Gründe, um in die Ense-Halle zu kommen.

Im Fokus steht natürlich besonders Miranda Schmidt-Robben. „Ein wenig Nervosität ist natürlich schon da“, so die Linksaußen. „Aber ich bin bereit.“ Mit der Rückkehr der 28-Jährigen hat ihre Trainerin wieder mehr Optionen zur Verfügung. So kann Schmidt-Robben auf beiden Außenpositionen spielen, Johanna Stockschläder könnte somit auf der Mittelposition aushelfen.

Ob Schmidt-Robben gleich in die Startformation rücken wird, lässt Bremmer offen – ihre Spielerin erhebt auch keine ausdrücklichen Ansprüche darauf. „Das ist die Entscheidung von Tessa. Aber die Mädels haben das bisher gut gemacht, ich muss mich erst wieder beweisen.“

Beweisen muss sich auch das ganze Team, denn nun folgen für die Vipers entscheidende Wochen. Nach dem Spiel gegen den SVG steht die Auswärtspartie bei Schlusslicht Trier an. „Da ist es wichtig, gegen Celle zu gewinnen, um in Ruhe nach Trier fahren zu können“, unterstreicht Bremmer.

Den Gegner schätzt Bremmer ähnlich ein, wie ihr Team. „Keine überragende Einzelspielerinnen, sondern eine starke Mannschaft“, so die Vipers-Trainerin. Die mahnt ihr Team in der Abwehr zu hoher Konzentration, „da Celle sehr lange Angriffe spielt“. Auch auf die Tempogegenstöße der Gäste müsse ihr Team aufpassen. Personell kann Bremmer auf alle Spielerinnen bauen, nur Torhüterin Vanessa Maier fehlt mit Leistenproblemen. Allerdings konnten im Dezember mit Nadja Bolze (Fuß-OP), Helen van Beurden (Mandel-OP) zwei Spielerinnen nicht trainieren, zudem war zuletzt Petra Nagy angeschlagen. Bremmer hofft, dass bei ihnen die Kraft wieder ausreichen wird.

Das hofft auch Schmidt Robben, die schon vor dem Trainingsstart individuell hart an ihrer Fitness gearbeitet hat, um fit ins Mannschaftstraining einzusteigen. Das Duell mit ihrer Schwester ist dabei immer noch etwas besonders. „Das ist immer ein schönes Gefühl.“ Auswirkungen auf das Spiel soll das aber nicht haben. „Ich gehe davon aus, dass wir gewinnen.“ (tsp)

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