1. Startseite
  2. Sport
  3. HSG Bad Wildungen

Schlüsselrolle für Ruta Latakaite

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Herzlichen Glückwunsch: Jessica Kleinmann bekam nachträglich zu ihrem Geburtstag, den sie am Mittwoch gefeiert hat, gestern von Michael Grieneisen vom HSG-Vorstand noch Blumen überreicht.
Herzlichen Glückwunsch: Jessica Kleinmann bekam nachträglich zu ihrem Geburtstag, den sie am Mittwoch gefeiert hat, gestern von Michael Grieneisen vom HSG-Vorstand noch Blumen überreicht.

Bad Wildungen. Vor ihrer zweiten Saison in der 2. Bundesliga Süd herrscht bei den Handballerinnen der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim Aufbruchstimmung. Das wurde gestern in der Sparkasse Waldeck-Frankenberg in Bad Wildungen deutlich. Dort präsentierte die HSG ihr neues Team der Öffentlichkeit.

„Wir sind insgesamt stärker aufgestellt. Deshalb ist unser Minimalziel, einen Platz besser abzuschneiden als in der vergangenen Saison“, stellt Hans-Werner Derx selbstbewusst fest. Somit erwartet der HSG-Chef von seinem Team, dass es im zweiten Versuch die Aufstiegs-Playoffs erreicht, die es in diesem Frühjahr als Tabellenfünfter haarscharf verpasste.

Genährt wird die Hoffnung darauf, diese Vorgabe auch umzusetzen, durch die aus Derx‘ Sicht positive Wechselbilanz. Während Kreisläuferin Lorena Lorenz (zum Regionalligisten SG Kleenheim), die Rückraumspielerinnen Melina Horn und Vilte Duknauskaite (beide zum Regionalligisten SG Kirchhof), Rechtsaußen Wencke Schlosser (FT Fulda) und Torfrau Kerstin Keim (zum Landesligisten Rotenburg/Baumbach) die HSG verließen, angelte sich Bad Wildungen fünf hochkarätige Neuzugänge. Allen voran Rückraum-Allrounderin Ruta Latakaite, der Trainer Gernot Weiss eine Führungsrolle im neuen Team zutraut. „Ruta ist unsere Spielmacherin und wird auf der Mitte agieren. Von ihrer Erfahrung können Jana Pollmer und Esther Meyfarth profitieren, die sich noch weiterentwickeln müssen“, sagt Weiss über die 30-jährige Litauerin, die vom Klassenkameraden TV Mainzlar nach Nordhessen wechselte.

Mit der Französin Alexandrine Zinsou vom holländischen Erstligisten Sittard verfügt die HSG jetzt über eine weitere Shooterin aus dem Rückraum. In Holland lag die Trefferquote der 26-Jährigen meist im zweistelligen Bereich.

Viktoria Marquardt dürfte sich am Kreis in Abwehr und Angriff als ideale Ergänzung zu Sabine Kirmse erweisen. Torfrau Julia Gronemann, gekommen vom Oberligisten Kassel-Waldau, trauen die Verantwortlichen zu, mit Danja Lerch zu einem Top-Torfrauen-Duo zu werden.

Last, but not least, ruhen große Erwartungen auf Linkshänderin Annika Busch. Die Ex-Dortmunderin, die im September 20 Jahre alt wird, soll auf Rechtsaußen für frischen Wind sorgen. Außerdem bei der 1. Mannschaft dabei ist jetzt auch Bibiana Huck, die bisher in der HSG-Jugend aktiv war und nun aufrückt.

Laut Gernot Weiss ist die Integration der Neuen im Team während der Vorbereitung auf die Saison schon weit fortgeschritten. „Die Mädels kommen gut mit denen klar, die auch letztes Jahr hier gespielt haben“, sagt der HSG-Trainer. Weiss hofft, dass Alex Zinsou schnell die deutsche Sprache erlernt. Mit den Niederländerinnen Miranda Robben und Sabine Heusdens kann die „halbe Holländerin“ ja sicher jetzt schon gut kommunizieren. (ppp)

Von Peter Pfeiffer

Auch interessant

Kommentare