Tabellenführung winkt - Vipers reisen nach Celle

Das Schwestern-Duell steht wieder an: Miranda Schmidt-Robben (Bad Wildungen, links) trifft am Samstag auf ihre ältere Schwester Jolanda. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Der 26. September 2015 könnte ein historisches Datum in der Klubgeschichte der HSG Bad Wildungen werden. Wenn die derzeit auf dem dritten Platz stehende Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer am Sonnabend (19.30 Uhr, Sporthalle Hermann-Billung-Gymnasium, Fuhrberger Straße) ihr Spiel bei der SVG Celle gewinnt, dürften die Vipers zumindest am Samstagabend erstmals Spitzenreiter der 1. Handball-Bundesliga sein.

Für Bremmer ist die mögliche Tabellenspitze keine zusätzliche Motivationshilfe für ihr Team. „Das ist eher eine witzige Situation, über die wir scherzen, weil wir genau wissen, dass wir normalerweise nicht so weit oben in der Tabelle stehen.“ Dann erzählt sie noch mit einem Lachen, dass ihr Team bei einem Sieg in Celle dann auf ein Spitzenspiel am 14. Oktober in Bad Langensalza beim Thüringer HC hofft. „Wobei wir gegen den THC normalerweise schon froh sind, wenn wir keine Klatsche kriegen.“

Doch so weit will Bremmer gar nicht vorausschauen, auch weil sie weiß, dass ein Sieg in Celle nicht einfach werden wird. „Celle ist nicht unser Lieblingsgegner, weil sie uns mit ihrer sehr aggressiven 5:1-Abwehr und ihren langen Angriffen, bei denen wir in der Vergangenheit oft eingeschlafen sind, nicht liegen.“

Trotz der 22:26-Niederlage zum Auftakt gegen den starken Aufsteiger Dortmund und dem mit 21:23 nur knapp verlorenen Spiel in Bietigheim verkauften sich die Cellerinnen bisher passabel. Mit 0:4 Punkten steht das Team von Trainer Martin Kahle aber bereits unter Druck. „Die müssen gegen uns unbedingt gewinnen, sonst hängen sie gleich unten mit drin“, sagt Bremmer.

Einen ausführlicheren Text finden Sie in unserer Freitagsausgabe. (red)

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