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Heimspiel für HSG Bad Wildungen: Vipers hoffen auf einen guten Tag gegen Neckarsulm

Will die Durchlassquote niedrig halten: Torfrau Manuela Brütsch.
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Will die Durchlassquote niedrig halten: Torfrau Manuela Brütsch von der HSG Bad Wildungen.

Heimspiel für Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen: In der Edertal-Halle in Bergheim ist am Samstag, 20. November, ab 19 Uhr die Sport-Union Neckarsulm der Gegner. Vipers-Trainerin Tessa Bremmer hofft auf einen guten Tag.

Bad Wildungen – Die Zeiten als die HSG Bad Wildungen Vipers und die Sport-Union Neckarsulm sportlich und finanziell noch auf einer Stufe standen, sind vorbei. Die beiden Mannschaften treffen in der Edertal-Halle in Bergheim in einem weiteren Bundesliga-Duell aufeinander.

Die letzten drei Liga-Begegnungen verloren die Vipers gegen diesen Gegner, der im Gegensatz zu den Bad Wildungerinnen längst nicht mehr nur den Klassenerhalt als Ziel ausgibt, sondern das internationale Geschäft.

„Neckarsulm hat mittlerweile einen Millionen-Etat der mindestens vier mal höher ist als unserer“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. Das ist aber nur die finanzielle Seite, denn sportlich sieht sie ihre Mannschaft viel näher dran am kommenden Gegner. „Es waren fast immer knappe Spiele gegen Neckarsulm und ich denke schon, wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir gegen sie gewinnen.“

Pokalaus beim Gegner

Zumindest auf dem Papier scheint diese Möglichkeit derzeit recht gut zu sein, denn für Neckarsulm kam gegen Oldenburg überraschend das Pokal-Aus und auch vorher waren einige schwächere Partien dabei. Aufgrund dieser Pokal-Niederlage sieht Bremmer aber keinen Vorteil für ihr Team. „Nach einem schlechten Spiel hat man ja auch ein Ärger bekommen, vom Trainer und vom Umfeld, und die Spielerinnen wollen darauf eine positive Reaktion zeigen. Das kennen wir ja auch von uns selbst, nur zu gut.“

Neckarsulm beklagt einen personellen Engpass, die Vipers nicht. Bis auf Larissa Platen (Knieprobleme) sind alle an Bord. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz der erkrankten Jolina Huhnstock. Bremmer hat schon bewiesen, dass man über einen breiteren Kader auch Spiele gewinnen kann, etwa mit viel Tempo, und Kraft- und Konditionsvorteilen in den Schlussminuten.

Aber in diesem Fall sieht die Trainerin diesen Vorteil nicht, zumal Nele Reimers vor einigen Tagen von Bietigheim nach Neckarsulm zurückgekehrt ist.

Selbstvertrauen getankt

„Die Top-Teams der Liga beschweren sich öfters über Verletzungen, die ihren Kader schmälern, aber auch dieser Kader ist dann nicht kleiner oder schlechter besetzt als unserer“, sagt Bremmer. Ihre Mannschaft hat zuletzt mit dem Pokalsieg (36:28) gegen Zweitligist Ketsch Selbstvertrauen getankt. Aus dieser Partie möchte die Wildunger Trainerin das schnelle taktische Umstellen mitnehmen. „Wenn im Spiel etwas nicht gut funktioniert, sollten wir darauf schnell und gut reagieren und nicht erst, wenn wir mit fünf, sechs Toren hinten liegen. So hat gegen Ketsch die Umstellung auf eine 4:2-Abwehr gut geklappt und wir haben Wirkung beim Gegner erzeugt.“

Bremmer schätzt Neckarsulm in der Offensive stärker ein als in der Defensive. „Sie werfen viele Tore aus dem Rückraum und machen viele einfache Tore im Gegenstoß über außen.“ (Reinhard Schmidt)

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