Vipers-Trainerin erwartet Leistungssteigerung

HSG Bad Wildungen will im Heimspiel gegen Blomberg eine Reaktion zeigen

Augen zu und quergelegt: Die Bad Wildunger Torhüterin Lea Schüpbach (links) versucht beim 31:26-Sieg gegen Bayer Leverkusen, einen Siebenmeter von Zoe Sprengers abzuwehren.
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Augen zu und quergelegt: Die Bad Wildunger Torhüterin Lea Schüpbach (links) versucht beim 31:26-Sieg gegen Bayer Leverkusen, einen Siebenmeter von Zoe Sprengers abzuwehren.

„Blomberg ist der haushohe Favorit“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor dem Spiel am Samstag, 8. Mai (19 Uhr, Ense-Halle), gegen den Überraschungsdritten der Handball-Bundedsliga der Frauen aus Lippe.

Bad Wildungen - „Aber wenn wir unsere Leistung bringen, können wir jedem Gegner gefährlich werden“, fügt die Trainerin des Tabellenzwölften aus Bad Wildungen sogleich an. Eine gute Form wiesen die Vipers jedoch zuletzt beim 33:34 gegen die zweitplatzierte SG BBM Bietigheim am 3. März auf, sodass nach dem 31:26-Sieg am 28. Februar gegen den Zehnten Bayer Leverkusen seitdem 2:14-Zähler zu Buche stehen, wobei die Südwaldeckerinnen in diesem Zeitraum nur bei Bundesliga-Schlusslicht Kurpfalz Bären (24:22) gewannen. Nach den Pleiten gegen den elftplatzierten SV Union Halle-Neustadt (23:28) und bei der auf Platz vier stehenden TuS Metzingen (27:37) sowie zuletzt beim Fünften Neckarsulmer Sport-Union (31:40) geht die heimische HSG gegen die HSG Blomberg-Lippe nun mit zuletzt 0:6-Zählern in die drittletzte Partie.

„Ich denke, dass die Reaktion der Mannschaft gegen Blomberg kommen wird“, sagt Bremmer, was sie schon sie allerdings schon seit einiger Zeit vergeblich hoffte.

Nun hat sie noch einmal mit ihren vermeintlichen Führungsspielerinnen Maxime Struijs, Marieke Blase, Nationalspielerin Annika Ingenpaß und Anna-Maria Spielvogel neben Torfrau und Kapitänin Manuela Brütsch gesprochen und hofft, dass diese „aufstehen“. Und damit auch in schwierigen Situationen vorangehen, so wie es in Neckarsulm einzig Rückraumaushilfe Sabine Heusdens tat.

„Wir kommen aus der Situation nur als Mannschaft zusammen raus“, sagt Bremmer und erwartet auch eine andere Körpersprache ihres Teams. „Wir haben uns gegen Bietigheim in der Abwehr für jede gelungene Situation abgefeiert, was in Neckarsulm nicht der Fall war“, sagt die Niederländerin, die ihrem Team die entsprechenden Videosequenzen vorführte. Sie hofft gegen Blomberg auf eine größere Konstanz ihres Teams, „nachdem wir auch in Neckarsulm phasenweise gut mitgehalten haben, was aber nicht ausreicht.“

Selbiges war auch im Hinspiel am 9. Januar der Fall, als die Vipers nach 20 Minuten in Blomberg mit 12:9 führten, um dann nach einer in der Folgezeit indiskutablen Leistung noch mit 22:36 (14:17) unterzugehen. Eine Leistungssteigerung erwartet Bremmer von ihren Kreisläuferinnen Ingenpaß und Fast-Nationalspielerin Mühlner, „nachdem ich in Neckarsulm keine Impulse von ihnen gesehen habe“.

Der sehr jungen Blomberger Mannschaft von Trainer Steffen Birkner bescheinigt die 37-Jährige „eine unheimlich aggressive Abwehr“ zu spielen und sieht die Gästerückraumreihe mit Nationalspielerin Nele Franz, der Halblinken Malina Marie Michalczik und der Halbrechten Ann Kynast als sehr gefährlich an.

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