HSG Wildungen siegt 28:22, verliert aber Laura Vasilescu

Überraschung: Vipers landen Auswärtscoup in Oldenburg

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Musste in Oldenburg von den Sanitätern aus der Halle gebracht werden: Laura Vasilescu (hier links).

Oldenburg. Für die Vipers gab es am ersten Tag nach Weihnachten eine unerwartete Bescherung: Der heimische Handball-Bundesligist der Frauen landete mit einem verdienten 28:22-Erfolg einen überraschenden Auswärtscoup beim VfL Oldenburg.

Dass der Jubel bei den Vipers nach der stärksten Saisonleistung und dem vor allem in der Höhe überraschenden Sieg dennoch gedämpft ausfiel, lag daran, dass sich die zusammen mit Manuela Brütsch und Romy Bachmann-Morf überragende Gästespielerin Laura Vasilescu beim Stand von 26:18 in der 56. Minute bei einem Zusammenprall schwer verletzte und nach minutenlanger Behandlung auf dem Feld mit einer Halskrause auf einer Rollbahre ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Nackenverletzung erlitten

„Wir wissen noch nicht genau, was Laura hat. Sie hatte extreme Nackenprobleme“, sagte Tessa Bremmer. Die Disziplin, welche die Trainerin vor der Partie und zuletzt drei Niederlagen gefordert hatte, zeigten die Südwaldeckerinnen weitestgehend und traten dabei als homogenes Team auf. „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Sie hat alle Aufgaben überragend erfüllt. Dass die Rädchen so ineinander greifen würden, hätte ich nicht gedacht“, sagte Bremmer.

„Die Spielerinnen sind alle aufgestanden“, fügte die Niederländerin an und verteilte ein Sonderlob an Vasilescu und Bachmann-Morf, „die einen Sprung gemacht und überragend waren“. Während Bachmann-Morf, die statt Sabine Heusdens auf halblinks in der der Anfangsformation gestanden hatte, nach dem 2:0 (2.) bis zum 4:3 (9.) bereits dreimal getroffen hatte, drehte die zuletzt in der Kritik stehende Vasilescu in der zweiten Hälfte mit sechs Toren auf und zeigte sich als sichere Siebenmeterwerferin.

Nach dem 4:4 (12.) und 9:8 (22.) hatten die Vipers beim 11:8 (27.) erstmals mit drei Toren geführt und waren beim 14:9 (32.) in der kleinen EWE-Arena sogar auf fünf Treffer enteilt. Selbst von Zeitstrafen gegen Torfrau Brütsch, „die ein extremer Rückhalt war“, so Bremmer, kaum gebremst.

So zogen die Gäste nach dem 15:13 (37.), dem 19:16 (44.) über 22:16 (49.) sogar auf 28:16 davon, bevor sich Vasilescu verletzte. „Wir haben das super geduldig ausgespielt und sehr souverän gewonnen“, freute sich Bremmer über den Coup beim stark verunsicherten VfL.

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