Handball: Rumänin verlängert Vertrag bei HSG Bad Wildungen – aber Maier geht

Vasilescu bleibt eine Viper

Laura Vasilescu

Bad Wildungen. Und wieder eine Vertragsverlängerung: Rückraumspielerin Laura Vasilescu bleibt auch in der nächsten Saison eine Viper. Die Rumänin kam 2013 zur HSG Bad Wildungen und zählt seitdem zu den besten Torschützinnen der 1. Handball-Bundesliga. „Als die Frage kam, ob ich auch nächstes Jahr bei den Vipers spielen möchte, hatte ich meine Antwort schon bereit: Ja, ich möchte hier bleiben“, kommentierte Vasilescu die Vertragsverlängerung.

Mit 110 Toren steht „Sticky“ auf dem vierten Platz der Topscorer-Liste. Auch Trainerin Tessa Bremmer freute sich über die Verlängerung: „Laura ist der Ruhepol der Mannschaft. Sie ist eine komplette Spielerin und ist sowohl im Angriff als auch in der Abwehr variabel einsetzbar. Man merkt ihr an, dass sie sich in der Mannschaft und hier im Umfeld sehr wohl fühlt.“

Dieses Gefühl bestätigt auch Vasilescu: „Ich bin glücklich, hier zu bleiben. Wir haben mit der Mannschaft schon so viel geschafft und Tessa hat und wird uns auch in Zukunft als Trainerin noch enorm weiter bringen – der Traineranzug passt super zu ihr.“

Auch das Umfeld scheint für Vasilescu zu stimmen. „Die Fans, die wir haben, sind einfach die besten und ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn ich vor dem Spiel einlaufe. Ich hoffe, dass wir unsere Fans weiterhin so dabei haben werden und ich bin sicher, dass wir sie nicht enttäuschen werden“, sagte die 30-Jährige und fügte an: „Außerdem kann ich Manu als Oma nicht alleine hier lassen.“

Zurück nach Fritzlar

Der Vertrag der 21-jährigen Vanessa Maier bei den Vipers wurde hingegen in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Maier war zu Saisonbeginn zu den Südwaldeckerinnen gewechselt und wurde zudem mit einem Doppelspielrecht beim Drittligisten SV Germania Fritzlar ausgestattet. Die Belastung für das Torwarttalent zwischen 1. Bundesliga, 3. Liga und Berufsausbildung waren im Saisonverlauf zu hoch geworden, um die Aufgaben auf dem angestrebten Niveau zu erfüllen. „Wir bedauern die jetzige Situation, aber so ist es sicherlich für alle Beteiligten die beste Lösung“, kommentierte Vipers-Prokurist Uwe Gimpel, wichtigen Dienst erweisen.“ (nh)

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