HSG Bad Wildungen überraschend doch mit Laura Vasilescu

Viel Auf und Ab: Vipers unterliegen in Nellingen 31:32

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Den Ball im Blick: Die Bad Wildunger Torfrau Anne Bocka (links) erwartet den Sprungwurf der Nellingerin Sarka Marcikova (Zweite von links), die gegen Maxi Mühlner zum Wurf kommt, während deren Teamkollegin Romy Bachmann-Morf (rechts) sich um Vivien Jäger kümmert.

Nellingen. Der Jahresabschluss 2018 der HSG Bad Wildungen in der Handball-Bundesliga der Frauen ist missglückt. Beim TV Nellingen verlor die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer knapp mit 31:32 (14:16).

Vor 600 Zuschauern in der Sporthalle 1 Ostfildern lagen die Vipers nach einem schwachen Start schnell mit 2:5 (9.) zurück, bevor sie nach einer Auszeit von Bremmer zum 5:5 (11.) ausglichen. Nach dem 8:8 (18.) zog Nellingen seinerseits nach einer Auszeit von Trainer Ralf Rascher mit einem 4:0-Lauf auf 12:8 (22.) davon und ging mit einer 16:14-Führung in die Pause.

Bis dahin hatte TV-Rechtsaußen Tanja Padutsch bereits sechsmal getroffen.

Nach dem Wechsel ging das Auf und Ab bei Bad Wildungen weiter. Nach dem 15:18 (35.) und dem 18:18-Ausgleich nach 38 Minuten gerieten die Südwaldeckerinnen wieder in Rückstand, bevor sie zum 24:24 (48.) ausglichen und das 24:27 (49.) beim 28:28 (53.) egalisiert hatten.

92 Sekunden vor Schluss lagen die Nordhessinnen beim 31:30 gegen die keineswegs übermächtigen Gastgeberinnen in der niveauarmen Partie durch Rückraumspielerin Laura Vasilescu, die trotz ihrer beim 28:22-Sieg in Oldenburg erlittenen Nackenverletzung überraschend doch mitwirken konnte, zum ersten Mal in Führung. Sie gaben diese aber nach dem schnellen Ausgleich durch Szimonetta Gera 18 Sekunden später und ein Tor von Roxana-Alina Ioneac vier Sekunden vor Schluss doch noch aus der Hand.

Bei den Vipers waren neben Vasilescu, die achtmal, davon sechsmal durch Siebenmeter traf, Anna Frankova, Anouk Nieuwenweg und Romy Bachmann-Morf (je 5) die besten Werferinnnen, während bei Nellingen Padutsch (9) und Roxana-Alina Ioneac (7/3) am erfolgreichsten waren.

„Die Niederlage ist extrem bitter“, sagte HSG-Trainerin Bremmer.

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