Personalsorgen bei Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen

Vipers bangen vor dem Dortmund-Spiel um Laura Vasilescu

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Das Tor im Blick: Die Bad Wildungerin Anouk Nieuwenweg (links) hat freie Bahn und wird von ihrer Mitspielerin Annika Ingenpaß (Zweite von rechts) und den Blombergerinnen Celine Michielsen und Tessa Van Zijl beobachtet.

Bad Wildungen. Nachdem die HSG Bad Wildungen in der Vorbereitung alle drei Vergleiche gegen Borussia Dortmund verlor, möchten die Vipers nur allzu gerne das Erstligaspiel (Mittwoch, 19.30 Uhr, Ense-Halle) gegen den BVB gewinnen.

Doch die Voraussetzungen vor dem Duell des Zehnten mit dem schwach gestarteten Elften sind nicht gerade berauschend. So bangt Trainerin Tessa Bremmer noch um den Einsatz von Torjägerin Laura Vasilescu, weil die rumänische Halblinke eine Sehnenreizung im Oberschenkel plagt. „Ihr Einsatz ist sehr fraglich“, sagt Bremmer.

Angeschlagen ist auch Linkshänderin Anouk Nieuwenweg, die in der zweieinhalbwöchigen Spielpause der HSG Ende September für die niederländische Nationalmannschaft im Einsatz war und aufgrund ihrer hohen Belastung, so Bremmer, über Patellasehnenprobleme im rechten Knie klagt. „Damit müssen wir vorsichtig umgehen“, sagt die Vipers-Trainerin.

Lisa-Marie Preis vor OP

Dagegen wird Nieuwenwegs Vertreterin Lisa-Marie Preis „definitiv ausfallen“, so Bremmer. Die Blondine hat schon länger Probleme mit ihrem „instabilen Knie“, so Bremmer. und muss, nachdem sie im Training erneut weggeknickt war, deshalb operiert werden.

Weil sich Marieke Blase nach ihrer Kreuzbandoperation noch länger im Aufbautraining befindet und Mariel Beugels nach ihrem Meniskusriss in der Vorbereitung nur für einen Kurzeinsatz in Frage kommt, ist Romy Bachmann-Morf gefordert, Nieuwenweg, Spielmacherin Maxime Struijs und die Halblinke Sabine Heusdens gegen den BVB im Rückraum zu entlasten.

„Die Situation ist nicht optimal. Es wird schwierig, für uns zu punkten. Andererseits habe ich gegen Dortmund ein gutes Gefühl“, sagt Bremmer, die beim BVB Ex-Nationaltorhüterin Clara Woltering, „das ist eine absolute Ausnahmespielerin“, als herausragende Akteurin ansieht. Deren Vertreterin ist Ex-Viper Rinka Duijndam, während die frühere Bad Wildungerin Johanna Stockschläder auf der Linksaußenposition spielt.

Auch weil Bremmers gute Freundin, die wurfgewaltige Halblinke Nadja Mannson (Wadenprobleme), fehlt, setzt das Dortmunder Team des neuen Trainers Gino Smits auf „temporeichen Handball“, sagt Bremmer. Den wollen auch die Vipers zeigen und trotz der ungünstigen Vorzeichen einen Coup gegen den Vierten der Vorsaison, der deutlich höher als wir eingeschätzt wird“, so Bremmer, landen.

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