1. Handball-Bundesliga, Frauen: Bad Wildungen feiert 22:19-Sieg in Göppingen

Vipers behalten Nerven

Kraftvoll zum Torwurf: Die Bad Wildungerin Petra Nagy setzt sich gegen die Göppingerinnen Iris Guberinic und Anouk van de Wiel (rechts) durch. Foto:  Eibner

Göppingen. Ein Duell im Kampf um den Klassenerhalt gab es am Sonntag in Göppingen. 950 Zuschauer in der EWS-Arena verfolgten das Spiel zwischen FrischAuf Göppingen und den Vipers der HSG Bad Wildungen.

Beide Teams trennten vor Anpfiff lediglich ein Zähler. Mit dem 22:19 (15:10)-Erfolg gelang Bad Wildungen ein wichtiger Sieg. Der Erfolg ist dank hartem Training schwer verdient. Zum Einsatz kam auch Tessa Bremmer. Die Spielertrainerin der Vipers warf sogar ein Tor.

Bremmer spielt selbst

Tessa Bremmer hatte im Vorfeld großen Wert auf eine umfangreiche, gute und kraftraubende Vorbereitung gelegt. Sie hatte den nötigen Einsatz in der Abwehr betont und von ihrem Team eine ideenreichen und druckvollen Angriff gefordert. „Beide Mannschaften haben in der Abwehr sehr schwach begonnen, waren nicht aggressiv genug“, so die Kommandogeberin der Vipers. Im Umschaltspiel, im Spielaufbau und im Abschluss hatte Göppingen dabei zunächst das geschicktere Händchen. Nach 13 Minuten hieß es 9:8, doch dann gerieten die Hausherrinnen in Unterzahl.

Dies nutzten die Vipers. In der zweiten Viertelstunde legte Bad Wildungen die Basis für den späteren Sieg. In zwölf Minuten mussten sie nur einen Gegentreffer hinnehmen und setzten sich auf 15:10 ab. Torhüterin Manuela Brütsch fing das eine ums andere Mal den Ball ab und servierte für den Gegenstoß.

Und auch im Positionsangriff lief es nun rund für die Gäste. Vor der Pause spielte sich Bad Wildungen in einen Rausch. Mit Treffern von Bolze, Vasilescu und van Gulik erhöhte der Gast den Vorsprung auf fünf Tore. Manuela Brütsch überragte mit acht Paraden.

In der zweiten Halbzeit wurde es aber noch spannend. „Da sind viele Emotionen dazugekommen“, kommentierte Bremmer, doch ihr Team behielt die Nerven. Göppingen hatte sich für die zweite Halbzeit die Aufholjagd vorgenommen, scheiterte dabei aber an eigenen Fehlern. Mehrmals gelang der Ausgleich, aber Bad Wildungen wuchs in der Schlussphase wieder zusammen. „Dann waren wir wieder aggressiver und haben deswegen gewonnen“, freut sich nicht nur Bremmer über den Befreiungsschlag. Mit 22:19 gewinnt Bad Wildungen in Göppingen und sammelt wichtige Punkte.

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