Vipers: Bremmers Frust nach unnötiger Niederlage sehr groß

Freie Bahn: Die Bad Wildunger Rechtsaußen Annika Busch (rechts) nimmt das Tor von Blombergs Keeperin Anna Monz ins Visier. Foto:  Dietmar Welle/ bf

Blomberg. „Mein Frust ist richtig groß. Nicht unbedingt, weil wir zwei Punkte verloren haben, sondern vielmehr über unsere Leistung. Die Art und Weise wie wir in Blomberg aufgetreten sind, war peinlich. Die zwei Zähler hätten wir holen können, vielleicht sogar müssen“, zürnte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer nach der 30:33 (16:20)-Niederlage bei der HSG Blomberg-Lippe.

Bereits nach vier Minuten lagen die Vipers nach dem (1:1, 2.) vor 850 Zuschauern in der Sporthalle an der Ulmenallee mit 1:4 in Rückstand, als die 32-Jährige verärgert über die mangelhafte Einstellung ihres zu lässig agierenden Teams ihre erste Auszeit nahm. „Wir haben den Beginn völlig verschlafen, was sich am Ende bitter gerächt hat.“

Nach dem 2:4 durch Kreisläuferin Nadja Bolze, die nach ihrer Grippe sogar durchspielte, blieb der Elfte beim bisherigen Neunten bis zum 7:9 (12.) dran, bevor Blomberg über das 13:9 (18.) bis zum 18:13 (25.) davonzog und mit einer 20:16-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Wechsel hatte Bad Wildungen bis zur 45. Minute seine stärkste Phase. „Da haben wir richtig hart gearbeitet“, sagte Bremmer. Mit einer 4:2-Deckung brachten die Vipers das junge Blomberger Team völlig aus dem Konzept und glichen durch Petra Nagy auch zum 24:24 (45.) aus. Die letzten Vipers-Hoffnungen noch eine Wende zu schaffen, endeten nach dem 27:30 (52.) durch das sechste Siebenmetertor von Cristina Mihai mit einer Zeitstrafe gegen Sarah van Gulik. An der Pleite konnte auch eine offene Deckung über das ganze Feld nach dem 27:33 (56.) nichts mehr ändern. (jh)

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