Letztes Saisonheimspiel der Bundesliga-Handballerinnen der HSG Bad Wildungen

Vipers erwarten Buxtehude: Abschied von sechs Spielerinnen

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Freie Bahn: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Annika Ingenpaß (Zweite von links) in Aktion, beobachtet von ihrer Teamkollegin Romy Bachmann-Morf (links), Sanne Hoekstra, Lisa F riedberger und Merel Freriks (von links, Bensheim/Auerbach).

Bad Wildungen. Im Zeichen der Verabschiedungen von sechs Spielerinnen wird das letzte Bundesliga-Saisonheimspiel der HSG Bad Wildungen am Samstag (19 Uhr, Ense-Halle) gegen den Buxtehuder SV stehen.

Mit Laura Vasilescu, Annika Busch (beide verletzungsbedingtes Karriereende), Anouk Nieuwenweg (Chambray Touraine), Romy Bachmann-Morf (Frisch Auf Göppingen), Mariel Beugels und Sina Ritter (beide SG Kirchhof) wird gleich ein Sextett aus dem 16-köpfigen Kader verabschiedet werden.

„Für diese Spielerinnen und vor allem für Laura Vasilescu wollen wir das Match gut gestalten“, sagt Trainerin Tessa Bremmer. Vor dem gemeinsamen Saisonausklang mit Team und Fans sollen die Verdienste der nach Köln umziehenden langjährigen Leistungsträgerin Vasilescu, die von Juli 2012 mit einer halbjährlichen Unterbrechung für die Vipers spielte und in der Saison 2014/15 Erstligatorschützenkönigin wurde, gewürdigt werden. Busch hatte die Vipers bei ihrem ersten Rücktritt vor zwei Jahren schon größer verabschiedet.

Zuvor hofft Bremmer auf einen Coup ihres Teams gegen den Vierten, auch wenn sie die Chance dafür als nicht allzu groß ansieht. „Es wird ganz schwierig, gegen Buxtehude zu punkten. Denn zwischen den Mannschaften besteht ein Klassenunterschied. Aber wir haben schon oft bewiesen, dass wir in schwierigen Situationen sehr stark sein können“, sagt die Niederländerin.

Motiviert dürfte ihre Mannschaft auch wegen der 19:35 (6:22)-Klatsche im Hinspiel Mitte Januar sein. Bei der führten die Gastgeberinnen gegen die völlig desolate HSG nach 13 Minuten mit 10:0.

„Wir haben auf jeden Fall etwas gutzumachen“, sagt Bremmer, die bei diesem Vorhaben aber weiterhin neben den Langzeitverletzten Vasilescu, Busch, Maxime Struijs und Lisa-Marie Preis auf Bachmann-Morf (Wadenprobleme) verzichten muss. Bremmer glaubt auch nicht mehr, dass die Schweizer Halblinke beim Saisonfinale der Vipers am nächsten Samstag (18) beim Tabellenzweiten Thüringer HC auflaufen wird.

Gegenüber der 30:35-Niederlage bei der HSG Bensheim/Auerbach kann sie dagegen wieder auf die genesene zweite Torhüterin Anne Bocka zurückgreifen. Die Ex-Nellingerin fehlte beim Training jedoch aus studienbedingten Gründen ebenso wie Ersatzlinksaußen Anna-Maria Spielvogel (beruflich verhindert).

„Buxtehude hat in der Saison sehr gut als Mannschaft zusammengefunden und spielt in der Abwehr sehr robust“, sagt die Trainerin des Neunten. Sie sieht beim Team von Trainer Dirk Leun Jungnationaltorhüterin Lea Rüther als Leistungsträgerin an.

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