Handball-Bundesliga der Frauen

Vipers erwarten Sachsen Zwickau zum „Alles-oder-Nichts-Spiel“

Die Torwartleistungen gegen Oldenburg fand Vipers-Trainerin Tessa Bremmer in Ordnung. Vielleicht startet gegen Zwickau auch Lea Schüpbach (Bild),
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Die Torwartleistungen gegen Oldenburg fand Vipers-Trainerin Tessa Bremmer in Ordnung. Vielleicht startet gegen Zwickau auch Lea Schüpbach (Bild) im Tor.

Das Feiertagsprogramm der HSG Bad Wildungen Vipers zwischen den Jahren hat es in sich: Nach der 27:33-Niederlage in Oldenburg am Mittwoch wartet auf den Handball-Bundesligisten gleich das nächste Kellerduell.

Bergheim - Die auf den letzten Tabellenplatz abgerutschten Wildungerinnen erwarten am Sonntag, 2. Januar (16 Uhr, Edertalhalle in Bergheim) den Ballsportverein Sachsen Zwickau.

Um das Tabellenende wieder zu verlassen und auch, um die Liga zu halten, sind die Schützlinge von Trainerin Tessa Bremmer zum Siegen verdammt. Ginge auch diese Partie verloren, würde der Abstand zum rettenden Ufer bereits vier Punkte betragen. „Hoffentlich haben die Mädchen jetzt gecheckt, in welch schwieriger Situation wir stecken“, hofft Bremmer. Es fällt ihr schwer, etwas Positives aus dem Auftritt in Oldenburg zu ziehen, aber dann fällt ihr ein: das gelungene Comeback von Anouk Nieuwenweg. „Nouki war mit Abstand unsere beste Spielerin.“

Oldenburg abhaken

Oldenburg abhaken und nur noch an Zwickau denken, heißt für die bleibenden Stunden das Motto für die Vipers. Sie haben in der Vorbereitung viel im mentalen Bereich gearbeitet, diese Arbeit könnte sich nun auszahlen. Die Trainerin geht hier wieder voran: „Es wird ein Alles-oder-Nichts-Spiel, aber wir müssen da jetzt ran.“

Die Zwickauerinnen haben Mitte Oktober Leverkusen besiegt und gingen auch am vergangenen Mittwoch als Gewinner aus dem Kellerduell gegen Rosengarten hervor. Sie leben wie die Vipers auch von der Teamarbeit. Drei Spielerinnen der Sachsen feiern ein Wiedersehen mit Bad Wildungen, denn Petra Nagy, Anna Frankova und Isa-Sophia Rösike waren schon bei den Vipers aktiv.

Spätestens nach ihrem zweiten Saisonsieg am vergangenen Mittwoch gegen Rosengarten (25:24) kommen die Handballerinnen des Bundesliga-Aufsteigers RSV Sachsen Zwickau nicht mehr als Außenseiter in die Badestadt. „Wir kommen aber auch nicht als Favorit“, betont Trainer Norman Rentsch, „dafür sind wir viel zu demütig.“

Lange Bundesliga-Erfahrung

Der Vorteil für die Mannschaft aus Bad Wildungen liegt nach Ansicht von Rentsch in ihrer langen Erfahrung in der Bundesliga. Aber insgeheim hoffen er und seine Mannschaft natürlich, dass sie dieses Siegesgefühl mit dem sie in die Badestadt gekommen sind, auch wieder mit zurück nach Zwickau nehmen können.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und den geltenden Regelungen darf die HSG bei den Heimspielen der Vipers in der Edertalhalle lediglich Dauer- und Businesskarteninhaber zulassen.

Zusätzlich gilt die Regel 2 G+, das heißt, alle Zuschauer müssen einen offiziellen tagesaktuellen Schnelltest vorweisen (max. 24 Stunden) und ihren Personalausweis und Impfnachweis mit sich tragen. (Reinhard Schmidt)

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