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Bad Wildungen Vipers fehlt der Biss: 19:19-Unentschieden gegen Sachsen Zwickau zu wenig

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Von: Sebastian Schmidt

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Am Boden: Marieke Blase und die Vipers nach dem 19:19 gegen Zwickau.
Am Boden: Marieke Blase und die Vipers nach dem 19:19 gegen Zwickau. © Jens Kaliske

Ein Krimi ohne Happy-End: Die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen Vipers mussten sich im Kellerduell der 1. Bundesliga mit einem 19:19 (10:10) gegen den BSV Sachsen Zwickau begnügen.

Bergheim - Am Ende gab es ein Remis in der Bergheimer Sporthalle, nach einem fehlerhaften Auftritt, der keinen Sieger verdient gehabt hätte.

Somit verbleiben die Südwaldeckerinnen auf dem vorletzten Platz, weil sie bereits im ersten Spiel nach der WM-Pause beim 27:33 (14:17) in Oldenburg am vergangenen Mittwoch ohne Überzeugung gespielt hatten und beim Comeback von Anouk Nieuwenweg im Angriff vieles schuldig geblieben waren.

Flaute auf Spielmacherposition

Gegen Zwickau wollte nun am gestrigen Sonntag im Positionsangriff kaum etwas gelingen. Ein Sinnbild, dass es die Wildunger Trainerin Tessa Bremmer auf der Spielmacherposition mit Nieuwenweg, der völlig indisponierten Maxime Struijs, Marieke Blase und am Ende noch Munia Smits gleich mit vier Akteurinnen vergeblich versuchte.

Immerhin blieb Smits bei ihren Siebenmetern nervenstark und führt nun die Torjägerliste mit 62/16-Treffern an. Blase leistete sich einige technische Fehler, wusste dafür aber im Mittelblock mit Leidenschaft zu überzeugen. Die einzige Konstante in Abwehr und Angriff war die Halblinke Verena Oßwald.

Ex-Wildungerin Nagy fehlte verletzt

Obwohl die Zwickauer Gäste auf die verletzte Ex-Wildungerin Petra Nagy verzichten mussten, legten sie zunächst Führungen vor: über 3:1 (8., Dogg Magnusdottir) und 7:5 (15., Dogg Magnusdottir) bis zum 10:7 (20., Chantal Wick). Anschließend schien die HSG der Partie eine nachhaltige Wende geben zu können. Das Bremmer-Team arbeitete in der Deckung konsequenter und ließ fast 13 Minuten keinen Treffer des BSV zu. Ein 5:0-Lauf zum 12:10 (32., Oßwald) nährte die Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg.

Diese hielten nach einem Doppelschlag von Smits zum 15:13 (43.) indes nur bis zum zweiten Tagestreffer von Nieuwenweg zum 17:15 (46.). Auch, weil die HSG enormes Pech hatte. Oßwald traf nur die Unterkante der Latte. Im direkten Gegenzug netzte Rebeka Ertl zum 17:18 ein und zog noch eine Zeitstrafe gegen Blase (52.). Blankes Entsetzen herrschte bei der HSG, als Ertl in Überzahl auf 17:19 stellte (53.). Immerhin konnten die Vipers eine Niederlage dank der Treffer von Kira Schnack und Smits noch abwenden. Was nichts daran änderte, dass die Gastgeberinnen die Halle mit hängenden Köpfen verließen. (Sebastian Schmidt)

HSG Bad Wildungen: Brütsch, Schüpbach - Smits 7/5, Schnack 2, Scheib 1, Ingenpaß, Nieeuwenweg 2, Plümer, Struijs, Blase, Oßwald 4, Huhnstock 1, Hampel 2, Hafner.

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