Vipers gewinnen Turnier in Fritzlar

Abwehraktion: Laura Vasilescu (Vipers, rechts) versucht, die Dortmunderin Carolin Schmele zu stören. Foto: Hahn

Fritzlar. Turniererfolg für die HSG Bad Wildungen: Die Vipers haben den vierten Domstadt-Cup in Fritzlar gewonnen. Im Finale siegte der Handball-Bundesligist gegen Borussia Dortmund mit 26:23 (13:9).

„Ich bin zufrieden“, lautete der Kommentar von Trainerin Tessa Bremmer nach den beiden Turniertagen.

Vor allem die Vorstellung gegen Bundesligaaufsteiger Dortmund hob Bremmer hervor. „Die Leistung war richtig gut“, freute sich die Trainerin, die gegen denselben Gegner am Freitag noch eine 27:30-Niederlage im Testspiel einstecken musste.

Beim Finale des Domstadt-Cups drehten die Vipers den Spieß um. Schnell führte Bad Wildungen mit 4:0 - und hielt den Vorsprung über das gesamte Spiel hinweg. „Wir sind nie in Probleme gekommen, haben vorn mit viel Tempo gespielt, aber immer ruhig bis zur Chance gewartet“, bilanzierte Bremmer, die auch bei diesem Test gegen Dortmund auf eine 5:1-Abwehr setzte.

Die allerdings konzentrierte sich mit Annika Busch auf der vorgezogenen Position vor allem auf Nadja Nadgornaja, die Dortmunder Shooterin im linken Rückraum. „Das hat Buschi sehr stark gelöst“, lobte Bremmer.

Aber nicht nur Annika Busch überzeugte, auch Linksaußen Miranda Schmidt-Robben und Anouk Nieuwenweg auf der rechten Rückraumposition bekamen von Bremmer ein Lob für ihre Leistungen gegen Dortmund - Petra Nagy verdiente sich das für ihre Vorstellung in allen vier Spielen in Fritzlar.

Die gewannen die Vipers gegen unterklassige Gegner souverän. Gegen Lintfort (3. Liga) gab es ein 36:12, gegen den Zweitligisten Halle-Neustadt ein 33:27. Im Halbfinale wurde Titelverteidiger Mainz (2. Liga) mit 32:21 bezwungen. „Das waren zwar nicht die besten Leistungen“, so Bremmer, die hinzufügte: „Aber gegen klassenniedrige Teams ist es auch normal, dass die Konzentration nachlässt.“

Bremmer wird die Intensität im Training nun herunterschrauben, der taktische Feinschliff steht in weiteren Spielen an. Am Mittwoch empfängt Bad Wildungen die HSG Blomberg ab 19 Uhr. Am Wochenende folgt die Turnierteilnahme in Halle-Neustadt. „Das wird heftig genug“, weiß Bremmer. „Aber die Mädels sind fit, das hat man gesehen.“

Von Thorsten Spohr

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