Handball: HSG Bad Wildungen muss nach Buxtehude

Vipers melden weiteren Neuzugang: Hafner ersetzt Otto auf Linksaußen

Kommt aus Dortmund: Julie Hafner.
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Kommt aus Dortmund: Julie Hafner.

Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen meldet einen weiteren Neuzugang: Julie Hafner kommt von Borussia Dortmund und soll Alina Otto ersetzen. Die Vipers treten in der Liga am Samstag, 6. März, in Buxtehude an.

Bad Wildungen - Julie Hafner aus der A-Jugend von Borussia Dortmund wird in der nächsten Saison mit Anna-Maria Spielvogel das Duo auf der Linksaußenposition bei den Vipers bilden. Die 19-Jährige, die für die zweite Mannschaft des BVB auch schon in der Liga West gespielt hat, ersetzt Alina Otto, deren Vertrag am 30. Juni 2021 ausläuft.

Derzeit befindet sich die 25-Jährige, die es laut der HSG-Mitteilung zurück in ihre norddeutsche Heimat zieht, nach einem Kreuzbandriss im Januar im Aufbautraining und wird von Miranda Schmidt-Robben bis zum Saisonende vertreten. „Ich freue mich auf einen neuen Lebensabschnitt und auf die spannende Herausforderung, die in Wildungen auf mich wartet. Ich denke, es ist der richtige Schritt, um gezielter an meiner sportlichen und persönlichen Entwicklung zu arbeiten“, sagte Hafner.

Die Abiturientin am Sportinternat des Goethe-Gymnasiums in Dortmund hat bei der HSG einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit unterschrieben. „Ich freue mich riesig, dass sich Julie für uns entschieden hat. Sie hat beim Probetraining einen überragenden Eindruck hinterlassen. Nicht nur mit ihrer kämpferischen Art, sondern auch mit ihrer Athletik und ihrer Technik hat sie Super-Voraussetzungen, in der 1. Bundesliga Fuß zu fassen. Ich bin mir sicher, dass sie eine vielversprechende Zukunft vor sich hat“, sagte Tessa Bremmer über die Jugendnationalspielerin.

Die Linksaußen geht in ihrer Freizeit Eislaufen und kocht auch sehr gerne. Nach Leonie Patorra (Bietigheim) und Jolina Huhnstock (Thüringer HC) ist sie die dritte Neue bei der HSG Bad Wildungen für die nächste Saison.

Mittelfeldduell in Buxtehude

Als Spiel auf Augenhöhe sieht Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer die Partie (6. März, 16 Uhr, Schulzentrum Nord) beim Buxtehuder SV an. „Ich denke, dass die Tagesform über den Ausgang entscheiden wird“, sagt die Niederländerin vor der Partie des Zehnten beim Neunten.

Während der BSV wegen einiger Ausfälle den kleineren Kader habe, hätte das Team von Trainer Dirk Leun andererseits den Vorteil, dass es ausgeruht in das Mittelfeldduell gehen könne, findet Bremmer, deren Team dagegen am Mittwoch noch gegen Bietigheim im Einsatz war.

Um in Buxtehude mit einem Sieg den BSV in der Tabelle zu überholen, kann Bremmer als Faustpfand auf ihren breiten Kader setzen, wobei durch ihre Rotation die Spielerinnen die hohe Belastung gut wegstecken sollten. „Wir müssen auch in Buxtehude die gegnerischen Halben wie Liv Süchting und Johanna Heldmann früh angreifen“, erklärt Bremmer und hofft auf eine weitere Energieleistung.

„Bad Wildungen hat zuletzt drei sehr gute Spiele und einen gefestigten Eindruck gemacht, wobei sie immer mit hohem Tempo gespielt haben“, sieht der Buxtehuder Coach Dirk Leun allerdings den Gast in der Favoritenrolle. 

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