Bad Wildunger Handball-Bundesligist verpflichtet neue Rechtsaußen

Vipers holen Kira Schnack von Blomberg-Lippe

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Hebt nächste Saison für Bad Wildungen ab: Kira Schnack (Mitte), hier gegen die Vipers Annika Ingenpaß (links) und Maria Ines Da Silva Pereira.

Bad Wildungen. Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen hat mit Kira Schnack eine weitere Spielerin von der HSG Blomberg-Lippe verpflichtet. 

Auch der zweite Neuzugang der HSG Bad Wildungen für die nächste Saison kommt von der HSG Blomberg-Lippe: Nach der Halblinken Munia Smits haben die Vipers Rechtsaußen Kira Schnack vom Erstligakonkurrenten verpflichtet. Die 25-Jährige unterschrieb bei den Südwaldeckerinnen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. „Mit Kira gewinnen wir eine Frohnatur als Spielerin, die den Alltag der Bundesliga sehr gut kennt, über ein gutes Konterspiel und viele Wurfvarianten verfügt. Zudem wird sie charakterlich sehr gut in die Mannschaft passen“, sagt Trainerin Tessa Bremmer.

Der Niederländerin stehen mit Schnack und der vor der Saison vom Drittligisten Frankfurt/Oder gekommenen Vanessa Plümer, deren Vertrag auch noch für die nächste Saison gilt, für die kommende Runde zwei Spielerinnen für diese Position zur Verfügung. Derzeit hilft die langjährige Linksaußen Miranda Schmidt-Robben nach dem Weggang der zuvor suspendierten Tschechin Anna Frankova bis Saisonende als Rechtsaußen beim Erstligazwölften aus. Die 33-Jährige hatte ihre Handballkarriere im Sommer 2018 eigentlich beendet.

„Ich freue mich auf eine neue, spannende Aufgabe. Ich sehe einen interessanten Verein mit einer jungen Mannschaft, die kämpferisch sehr stark ist. Zudem haben mich das sportliche Umfeld und die guten Gespräche mit Trainerin Tessa Bremmer überzeugt, nach Bad Wildungen zu wechseln“, sagt Schnack.

Der am Saisonende in Blomberg auslaufende Vertrag der Blondine war zuvor beim Erstligafünften nicht verlängert worden, weil die Lipperinnen in der nächsten Runde auf die erst 18-jährige Emelyn van Wingerden und Lisa Bormann-Rajes, die vom Drittligisten TV Oyten zurückkehrt setzen.

„Mit der Unterschrift von Kira Schnack konnten wir einen wichtigen Baustein in der Kaderplanung setzen“, so Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel.

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