Handball-Pokal: HSG Bad Wildungen mit Heimerfolg vor leeren Rängen

Mit 37:31-Sieg gegen Halle ziehen Vipers ins Pokalviertelfinale ein

Zunge raus: Die starke Bad Wildunger Torfrau Lea Schüpbach (Mitte) erwartet den Wurf von Sophie Lütke (links, Halle-Neustadt), während ihre Teamkollegin Larissa Platen nicht mehr eingreifen kann.
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Zunge raus: Die starke Bad Wildunger Torfrau Lea Schüpbach (Mitte) erwartet den Wurf von Sophie Lütke (links, Halle-Neustadt), während ihre Teamkollegin Larissa Platen nicht mehr eingreifen kann.

In der 1. Runde im DHB-Pokal ziehen die Vipers ins Viertelfinale ein. Bad Wildungen besiegte SV Union Halle-Neustadt mit 37:31 (17:12).

Bad Wildungen - Die HSG Bad Wildungen steht im Viertelfinale des DHB-Pokals. In der nur mit den 16 Erstligamannschaften ausgetragenen 1. Runde gewannen die Vipers coronabedingt vor leeren Rängen in der Ense-Halle gegen den SV Union Halle-Neustadt mit 37:31 (17:12).

Das Viertelfinale, das noch ausgelost werden muss, findet am 30./31. Januar 2021 statt. Die Südwaldeckerinnen lagen am Samstag gegen den Erstligaaufsteiger nur beim 0:1 (4.) in Rückstand.

Nach dem 3:3 (7.) übernahm Bad Wildungen das Kommando, 6:4 (9.). Ab dem 9:5 (16.) dominierte die HSG die Gäste und zog über das 14:9 in der 25. Minute bis auf 17:10 (29.) davon. Bis zum 18:12 (32.) sahen die Vipers wie der sichere Sieger aus, bevor Halle auf 19:22 nach 39 Minuten verkürzte.

Doch näher ließen die Nordhessinnen den Gast nicht herankommen, sondern zogen ihrerseits wieder auf 26:20 nach 44 Minuten davon. Nach dem 31:26 (52.) machten die Vipers dann mit einem Zwischenspurt zum 34:26 nach 55 Minuten endgültig alles klar.

Während bei Halle Sophie Lütke mit acht Treffern und Danique Boonkamp mit sieben Toren, davon drei durch Siebenmeter, die erfolgreichsten Werferinnen waren, erzielten Bad Wildungens Regisseurin Maxime Struijs (11/4Tore) und die eingewechselte Halblinke Munia Smits (6) die meisten Treffer.

„Ich bin total froh über den Sieg“, sagte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer und attestierte ihrem Team eine „absolute Mannschaftsleistung“.

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