Vipers liegen nach gutem Start voll im Soll - eine Zwischenbilanz

Aus der 2. Liga und gleich Stammspielerin: Die Wildunger Rechtsaußen Anna Frankova (beim Wurf) hat die Lücke zwischen den Neckarsulmerinnen Hannah Breitinger (links) und Nele Reimer gefunden und nimmt das Tor von Ann-Cathrin Giegerich ins Visier. Foto:  malafo/nh

Bad Wildungen. Platz acht in der Handball-Bundesliga, Einzug ins Pokalviertelfinale: Die erste Zwischenbilanz für die Vipers von der HSG Bad Wildungen in der WM-Pause fällt zufriedenstellend aus.

„Die Saison hat für uns richtig gut angefangen. Der Start hätte nicht besser laufen können“, sagt Tessa Bremmer, nachdem die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen in der Liga auf dem achten Platz stehen und den Einzug ins Pokalviertelfinale geschafft haben. „Dass wir jetzt schon sieben Punkte Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze haben, ist beruhigend“, sagt Kapitänin Manuela Brütsch und hofft, dass die Vipers auch nach der Wiederaufnahme ihres Spielbetriebs ab dem 23. Dezember mit der Partie in Oldenburg nicht mehr nach unten gucken müssen.

„Wir haben die Punkte geholt, die wir holen mussten“, sagt Brütsch in Anspielung auf die Siege bei den punktelosen Aufsteigern Bensheim/Auerbach (29:26) und Rödertal (25:17) sowie gegen den Elften Neckarsulm (30:22). „Wir sind voll im Soll, auch wenn wir zwei Punkte mehr haben könnten“, sagt Jochen Busch, wobei der Sportliche Leiter den vergebenen Sieg beim 17:19 in Leverkusen meint, während die HSG gegen den Vierten Buxtehude (22:33) und beim Zweiten Metzingen (22:29) chancenlos und das 27:27 gegen Dortmund ein Punktgewinn war.

Dass Bremmer mit dem Start sehr zufrieden ist, liegt auch daran, dass sie gleich sieben Neuzugänge integrieren und auf Romy Bachmann (Fredericia) nach deren Kreuzband -riss beim 36:26 im Pokal bei Drittligist Henstedt-Ulzburg seit Anfang Oktober verzichten musste. Der Ausfall der Schweizer Nationalspielerin schmerzt, weil Bremmer mit der torgefährlichen Rückraumkraft eine wichtige Alternative fehlt.

So freut sich die Trainerin über die Weiterentwicklung der erst 19-jährigen Ersatzspielmacherin Mariel Beugels. „Sie wird von Spiel zu Spiel besser“, sagt Bremmer über die 1,60 Meter kleine Regisseurin. Am besten besetzt sind die Vipers aber im Tor, wo Manuela Brütsch und Rinka Duijndam mittlerweile zu einem der besten Duos der Liga zählen.

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