Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen auswärts gefordert

Vipers müssen bei Meister Bietigheim antreten und sind krasser Außenseiter

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Freie Bahn: Die Bad Wildungerin Maxime Struijs (links) hat die Buxtehuderin Christina Haurum versetzt.

Bad Wildungen. Als krasser Außenseiter tritt die HSG Bad Wildungen am Samstag, 14. September, in der Handball-Bundesliga der Frauen bei Meister Bietigheim an. 

Nach der 29:41-Auftaktniederlage gegen den Buxtehuder SV hoffen die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen  (Sporthalle am Viadukt) bei Meister SG BBM Bietigheim nicht erneut unter die Räder zu kommen. „Wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen, wobei es surreal ist, in Bietigheim zu punkten“, sagt Tessa Bremmer.

Am Dienstag bat die Trainerin zum Videostudium und analysierte mit ihrem Team den völlig missglückten Auftakt in voller Länge. „Das war harte Kost, aber es gab auch positive Sachen“, fand Bremmer. „Wir müssen mehr Charakter und Emotionen zeigen. Ich habe gedacht, dass wir gerade in der Abwehr, wo es viele Abstimmungsfehler gab, schon weiter sind“, fügte die Niederländerin an.

Beim Meister, der zum Auftakt mit 33:26 bei Frisch Auf Göppingen siegte, wird Bremmer erneut auf die slowakische Spielmacherin Erika Rajnohova (Bänderverletzung) verzichten müssen, die eine Woche später im wichtigen Heimspiel gegen die HSG Blomberg/Lippe aber wieder spielen soll.

„Das Spiel in Bietigheim kommt für uns zu einem guten Zeitpunkt. Es wird uns die Chance bieten, an unseren Fehlern zu arbeiten und als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen“, glaubt Bremmer, da ihre Mannschaft beim schwäbischen Starensemble mit weniger Druck als gegen Buxtehude spielen könne.

Gegen das Team von Trainer Martin Albertsen will die HSG wegen des gefürchteten Tempospiels der Gastgeberinnen im Angriff lange spielen und geduldig auf ihre Chance warten.

Weil das Hauptaugenmerk bei den Südwaldeckerinnen auf der Deckung liegen wird, Bremmer einen Abwehr-/Angriffswechsel vermeiden will und zudem Annika Ingenpaß (Schulterprobleme) angeschlagen ist, dürfte am Kreis und im Innenblock erst einmal Maxi Mühlner auflaufen. 

„Ein besonders Spiel“, so Bremmer, wird die Partie für die Halbrechte Anna Scheib, die an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrt „und sich dort beweisen will“. Das gilt auch für das gesamte Bad Wildunger Team, das, so Bremmer, „einfach besser als gegen Buxtehude spielen will“.

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