Handball-Saison 21/22

Vipers müssen nach Bergheim umziehen - Ense-Halle muss saniert werden

Vipers-Partie mit Zuschauern: Ein solches Bild wie hier in der Begegnung (27:22) gegen den 1. FSV Mainz 05 am 12. September 2020 wird es in der nächsten Saison wegen der Sanierung der Spielstätte in der Bad Wildunger Ense-Halle nicht geben.
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Vipers-Partie mit Zuschauern: Ein solches Bild wie hier in der Begegnung (27:22) gegen den 1. FSV Mainz 05 am 12. September 2020 wird es in der nächsten Saison wegen der Sanierung der Spielstätte in der Bad Wildunger Ense-Halle nicht geben.

In der abgelaufenen Saison durften die Erstliga-Handballerinnen der HSG Bad Wildungen wegen der Coronapandemie nur zu Beginn vor einigen Zuschauern in der heimischen Ense-Halle spielen. In der kommenden Spielzeit wird es gar keine Spiele der Vipers in ihrer Heimspielstätte geben.

Bad Wildungen - Grund für den Umzug nach Bergheim ist die notwendige Sanierung der Ense-Halle. Denn die 1990 errichtete Dreifeldsporthalle und ihre Nebenräume werden ab dem 12. Juli einer Generalsanierung unterzogen.

Dazu gehört auch die komplette Erneuerung der technischen Anlagen unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der Technik und der aktuellen (Brandschutz-)Vorschriften. Bis Juli 2022 sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein.

Trainingsstart 1. Juli

So wird der Erstligaelfte schon zum geplanten Trainingsstart am 1. Juli umziehen müssen. „Unser Trainingsbetrieb wird dann in der Sporthalle Edertal in Bergheim stattfinden“, sagt Simon Hallenberger, der dies mithilfe der „kooperativen Kreisverwaltung“ bereits abgeklärt hat. Der Vipers-Gesellschafter und Kommunikationsbeauftragte hofft, dass die Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) den geplanten Umzug der HSG für eine Runde zu den Ligaspielen nach Bergheim genehmigt. In den nächsten Wochen will sich Ligaspielleiter Uwe Stemberg diesbezüglich vor Ort selbst ein Bild machen.

Bei einer erfolgreichen Hallenabnahme würde die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer in der Sporthalle Edertal mit der Partie gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen am 4. September (19 Uhr) in ihre neunte Erstligasaison starten. Weil diese maximal 540 Zuschauern statt der in Vor-Corona-Zeiten von der Liga geforderten 750 Besuchern Platz bietet, werden die Vipers für die Genehmigung der Spielstätte eine Ausnahmegenehmigung brauchen.

Bereits im vergangenen Februar war ein kurzzeitiger Umzug der Wildunger Erstliga-Handballerinnen nach Bergheim ein Thema, da damals die Ense-Halle wegen Schneemassen auf dem Dach aus Sicherheitsgründen gesperrt war. Die Liga hatte diesem für das Spiel gegen Aufsteiger Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten auch zugestimmt, bevor die am 13. Februar vorgesehene Begegnung doch noch abgesagt werden musste, weil es in den Reihen der Gäste einen Corona-Verdachtsfall gegeben hatte. Die Vipers hatten schon damals in Bergheim trainiert.

Zu einem Umzug zum Spiel gegen den Tabellen-13. kam es dann auch deshalb letztlich doch nicht, weil beim Nachholtermin der Partie gegen die Norddeutschen, die mit einem 30:20-Sieg der Vipers am 20. Februar endete, die Bad Wildunger Ense-Halle wieder zur Verfügung gestanden hatte.

Start beim Domstadt-Cup

Die HSG Bad Wildungen wird am 7. und 8. August am 9. Domstadt-Cup in Fritzlar teilnehmen. Das Turnier des Drittligisten in der Sporthalle der König-Heinrich-Schule ist mit vier Erstligisten und drei Zweitligisten sowie den Gastgeberinnen hochkarätig besetzt. Neben den Vipers nehmen auch deren Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen, HSG Bensheim/Auerbach und der Buxtehuder SV sowie die Zweitligisten 1. FSV Mainz 05, VfL Waiblingen und TuS Lintfort an der Veranstaltung teil. Die Gastgeberinnen hoffen, dass diese vor Zuschauern stattfinden kann. (Jürgen Heide und Sebastian Schmidt)

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