Frauenhandball-Bundesliga: Das 27:34 gegen Blomberg im Video auf hna.de

Vipers patzen zum Auftakt

Gemeinsame Abwehr: Miranda Robben (rechts) und Sabine Heusdens versuchen vergeblich Blombergs Kim Knutsdottir zu stoppen. Hinten: Torfrau Manuela Brütsch. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen hat den Start in ihre zweite Saison in die Handball-Bundesliga der Frauen verpatzt. Gegen die HSG Blomberg/Lippe bezogen die Vipers eine empfindliche 27:34 (10:13)-Niederlage und wurden dabei in der Endphase regelrecht vorgeführt.

Dabei hatte es für Bad Wildungen vor 500 Zuschauern in der Ensehalle wunschgemäß mit einer 2:0-Führung durch zwei Siebenmeter durch Cristina Mihai begonnen. Beim 3:1 (8., Sabine Heusdens), 4:2 (11.) und 5:3 (13.) wieder durch Mihai lief es noch nach Plan für die Vipers. Nach dem 7:6 durch Mihai (18.) sollten sie aber letztmals in der Partie führen.

Danach verordnete Gästetrainer Andre Fuhr Mihai eine kurze Deckung durch seine Spielmacherin Kim Berndt. Die Maßnahme griff und Blomberg ging 8:7 (20.) in Führung. Als Vipers-Trainer Markus Berchten seine erste Auszeit nahm, lagen die Gäste beim 9:11 (25.) erstmals mit zwei Toren vorn.

Der nächste Schock für die Gastgeberinnen: Rückraumspielerin Laura Vasilescu musste nach zehnminütigem Einsatz verletzt ausscheiden. Letztmals waren die Gastgeberinnen am Ausgleich bei Mihais Tor zum 10:11 (27.) dran, mussten aber bis zur Pause noch zwei Gegentore durch Blombergs Linksaußen Müller und Kreisläuferin Thomas hinnehmen.

In der Partie, von der man dachte, dass sie auf Augenhöhe stattfinden würde, fiel in den ersten sechs Minuten der zweiten Halbzeit die Vorentscheidung, als Blomberg vier Bad Wildunger Fehler eiskalt zu Tempogegenstößen und zu Toren nutzte und auf 17:10 davonzog. Berchten nahm seine zweite Auszeit, die kurzfristig leichte Besserung brachte. So durften die Fans nach dem ersten Tor durch Kapitänin Miranda Robben zum 18:21 (47.) wieder auf eine Wende hoffen. Doch aus der wurde nichts, weil sich danach bei Bad Wildungen im Angriff wieder der Schlendrian einschlich und der Gast aus OstWestfalen diese Fehler gnadenlos bestrafte.

Es gab auch Positives aus Sicht der Vipers. Cristina Mihais verwandelte sage und schreibe alle zehn Siebenmeter, die vor der Pause nicht zu sehenden Linksaußen Sina Ritter traf im zweiten Durchgang fünf Mal ins Schwarze und Torfrau Julia Gronemann, die zwischenzeitlich von Manuela Brütsch vertreten wurde, konnte in der ersten Halbzeit sechs Würfe abwehren und einen Siebenmeter entschärfen.

Das reichte nicht gegen einen Gegner, der in der Abwehr sicher stand und in Linksaußen Franziska Müller (8) und Rechtsaußen Angela Malestein (5) treffsichere Außenstürmerinnen hatte.

Von Peter Pfeiffer

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.