Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen im Heimspiel gefordert

Vipers sind „heiß auf erste Punkte“ zuhause gegen Blomberg-Lippe

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Hart attackiert: Mit heftiger Gegenwehr muss die Bad Wildungerin Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (Zweite von links), die hier von Deonise Fachinello (links) und Candice Maurin (Drome) attackiert und von Sabine Heusdens (rechts) beobachtet wird, morgen auch gegen Blomberg rechnen.

Bad Wildungen. Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen hofft im Heimspiel am Samstag,  21. September, gegen die HSG Blomberg-Lippe auf einen Sieg.

„Wir sind extrem heiß, die ersten Punkte zu holen“, sagt Tessa Bremmer vor dem Bad Wildunger Spiel (19 Uhr, Ense-Halle) gegen die HSG Blomberg-Lippe. „Wenn es uns gelingt, die kämpferische Leistung von Bietigheim zu wiederholen, sind wir sicherlich nicht chancenlos, auch wenn Blomberg ein bisschen die Favoritenrolle hat, weil sie eingespielt sind“, sagt die Vipers-Trainerin.

Bevor sie den Blick nach vorn richteten, hatten die Südwaldeckerinnen große Mühe, die unglückliche 28:30-Niederlage bei Meister Bietigheim zu verarbeiten. „Ob du am Ende in Bietigheim mit zwei oder acht Toren verlierst, ist völlig egal, weil du dir auch für eine Zwei-Tore-Niederlage und das Lob dafür nichts kaufen kannst“, sagt die Niederländerin.

Dadurch, dass sie in Bietigheim, die bisher so gut wie immer gesetzte aber gegen Buxtehude schwache Sabine Heusdens zunächst auf die Bank gesetzt hatte, hatte Bremmer einen Reiz erzeugt und ihre Landsfrau offenbar extrem motiviert. „Sabi musste von mir wachgerüttelt werden“, sagte Bremmer, was ihr, wie die neun Treffer der Halblinken zeigen, bei Heusdens gut gelang.

Auch das Einzelgespräch mit der ebenfalls noch in der Anfangsviertelstunde eingewechselten Spielmacherin Maria Ines Da Silva Pereira fruchtete, wie die sechs Treffer der Portugiesin belegen. Bremmer hofft, dass ihre erfahrensten Feldspielerinnen ihr junges Team auch gegen Blomberg führen. Sie geht davon aus, wieder auf die slowakische Spielmacherin Erika Rajnohova zurückgreifen zu können.

Dabei reist der Gast nach dem überraschenden 29:27 in Metzingen und dem 24:20 über Göppingen mit 4:0 Punkten an. „Ich denke, Blomberg ist so gut gestartet, weil sich bei ihnen fast nichts verändert hat“, sagt Bremmer und attestiert der niederländischen Halbrechten Tessa van Zijl bisher „eine Supersaison“.

Gleichzeitig hofft sie, dass die Vipers mit ihrem aus Bietigheim mitgebrachten neuen Selbstbewusstsein wie im August beim Domstadt-Cup in Fritzlar (21:19) das Team von Trainer Steffen Birkner erneut bezwingen können und sieht ihre Mannschaft trotz 0:4 Zähler „nicht unter Druck“.

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