HSG Bad Wildungen gewinnt 39:26 in Halle

Vipers spielen überragende erste Halbzeit - Trainerin zufrieden

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Hochgestiegen: Die Bad Wildungerin Maxime Struijs hier auf unserem Archivbild beim Sprungwurf. 

Halle. So leicht hatten sich die Erstligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen das Spiel in der Erdgas-Arena beim noch punktlosen Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt sicher nicht vorgestellt.

Doch dank einer konzentrierten Vorstellung und einer guten Mannschaftsleistung war die einseitige Partie, die am Sonntag mit 39:26 (17:5) endete, spätestens beim 17:4 durch Maxi Mühlner in der 27. Minute zugunsten des bisherigen Zehnten entschieden.

Bereits nach fünf Minuten führten die Vipers beim Schlusslicht mit 4:0, bevor Emilia Galinska vor 612 Zuschauern der erste Treffer des völlig harmlosen Aufsteigers gelang, der sich immer wieder an der guten HSG-Abwehr die Zähne ausbiss. Als Rechtsaußen Annika Busch nach einem vorangegangenen Hattrick der elffachen Torschützin Anouk Nieuwenweg vom Kreis per Rückhandwurf zum 9:2 (16.) traf, war bereits mehr als ein Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften erkennbar.

Schon nach 22 Minuten führte die HSG durch die starke Linksaußen Anna-Maria Spielvogel mit 13:3, während der Neuling bis zur Pause auf kümmerliche zwei Feldtore kam, woran auch die zwei Auszeiten von Trainerin Tanja Logvin nichts ändern konnten.

„Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt, mit der ich extrem zufrieden bin, und sehr gut in der Abwehr gestanden“, freute sich Vipers-Trainerin Tessa Bremmer über die starke Leistung ihrer Mannschaft. Die führte in der 41. Minute sogar mit 26:14.

Danach kamen die Gastgeberinnen auf 20:29 (48.) heran, ohne die Südwaldeckerinnen noch ernsthaft in Gefahr zu bringen.

In der Schlussphase wurde es unnötigerweise noch einmal sehr turbulent, als zunächst Viktoria Divak beim Tempogegenstoß Mühlner foulte und zu Recht von den guten Schiedsrichtern Steven Heine und Sascha Standke die Rote Karte sah, 24:33 (55.), und Katarzyrna Janiszewski Ritter, die trotzdem zum 35:24 (56.) traf, völlig überflüssig in den Arm griff. Nach der Zwei-Minuten-Strafe gegen ihre Rechtsaußen lief Logvin aufs Feld und sah völlig zu Recht die Rote Karte.

Die Vipers waren wegen der durch Logvin aufgeheizten Stimmung am Ende nur froh, als die Schlusssirene nach der denkwürdigen Begegnung endlich ertönte.

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