800 Zuschauer sehen HSG Bad Wildungen

Vipers stecken in einer großen Krise

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Augen zu und durch: Die Bad Wildungerin Sabine Heusdens (rechts) wird von der Blombergerin Alicia Stolle attackiert.

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen blieb auch im sechsten Spiel in Folge sieglos. Gegen die fünftplatzierte HSG Blomberg-Lippe verloren die Vipers am Samstag mit 20:29 (10:17) und sind in der Tabelle weiter Zehnter.

Vor 800 Zuschauern in der Ense-Halle startete die HSG wieder einmal katastrophal und lag schnell mit 0:4 (5.) hinten. Erst nach sechs Minuten gelang Sabine Heusdens beim 1:4 der erste Treffer der Vipers. Die kämpften sich dann in die Begegnung hinein, 3:6 (9.), und beim 8:10 nach 18 Minuten war die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer wieder dran, bevor die auswärtige HSG nach dem 12:10 (21.) über den beim 9:8 (19.) den 17:10-Pausenstand mit einem 8:0-Lauf bis zum 20:10 (35.) bereits entscheidend davonzog.

Erst nach einer fast fünfzehnminütigen Torflaute traf Anouk Nieuwenweg zum 11:20 (36.). Vier Minuten später lagen die enttäuschenden Bad Wildungerinnen sogar mit 11:23 zurück, bevor sie bis zum 20:29-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.

Bei den Südwaldeckerinnen waren die Rückraumspielerinnen Anouk Nieuwenweg und Laura Vasilescu (5/1) die besten Werferinnen, während bei den Gästen Silje Brons Petersen (9/4) und Alicia Stolle (6) am erfolgreichsten waren. „Wir haben zu viele schwache Phasen gehabt“, ärgerte sich Vipers-Trainerin Bremmer.

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