HSG Bad Wildungen ohne verletzte Laura Vasilescu

Vipers stehen in Nellingen vor der nächsten Auswärtshürde

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Die Bad Wildungerin Romy Bachmann-Morf (Mitte) wird von den den Oldenburgerinnen Isabelle Jongenelen (links) und Jenny Behrend attackiert.

Bad Wildungen. Aller Voraussicht nach ohne Rückraumspielerin Laura Vasilescu, die sich beim 28:22-Coup beim VfL Oldenburg eine Nackenverletzung zugezogen hatte, muss die HSG Bad Wildungen am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle 1 Ostfildern) beim TV Nellingen antreten.

Die Rumänin war bei einer Angriffsaktion mit dem Ball in der Hand auf Helena Mikkelsen aufgelaufen. „Es ist zum Glück nichts gebrochen, nachdem Laura einen Knacks verspürt hatte“, sagte Trainerin Tessa Bremmer über das Ergebnis einer Röntgenuntersuchung.

Sie hofft, dass die Rumänin, der es von Muskelschmerzen abgesehen, ganz gut gehe, vielleicht schon am 5. Januar gegen die HSG Bensheim/Auerbach wieder spielen kann. „Es tut mir extrem leid, dass Laura sich verletzt hat, nachdem sie nicht so gut in die Saison gekommen ist und in Oldenburg auf der Mitte, wo sie nicht so gerne spielt, ein extrem gutes Spiel gemacht hat“, sagte Bremmer. Ihr stehen beim wichtigen Spiel in Nellingen nun nur noch elf Spielerinnen zur Verfügung, da sie mit der Rückkehr von Spielmacherin Maxime Struijs nach deren Schulteroperation noch nicht gegen Bensheim/Auerbach rechnet.

So hofft die Niederländerin, dass neben Leistungsträgerin Anouk Nieuwenweg, die nach ihren Schulterproblemen in Oldenburg erstmals wieder spielte, in Nellingen auch wieder die am Donnerstag überragende Halblinke Romy Bachmann-Morf zu großer Form aufläuft. „Ich hoffe, dass sie an ihre Leistung anknüpft“, sagte Bremmer über die Schweizer Nationalspielerin, die sich in der Vorbereitung auf - und so Sabine Heusdens aus der Startsieben verdrängt hatte. Die Niederländerin ist nun wie schon in Oldenburg als Vertreterin von Vasilescu auf der Spielmacherposition gefordert. Als vierte und letzte gelernte Rückraumspielerin kann Bremmer nur noch auf Mariel Beugels zurückgreifen.

„Aus schlechten Situationen haben wir uns in der Vergangenheit immer gut rausgezogen. Auch jetzt muss die Mannschaft wieder zusammenrücken“, fordert Bremmer, die sich in Oldenburg darüber freuen durfte, dass Abwehrchefin Maxi Mühlner im Angriff am Kreis „immer besser wird“. Nach der 16:49-Klatsche in Metzingen „steht Nellingen gegen uns ziemlich unter Druck“, sagte Bremmer, die vor dem „torgefährlichen Rückraum“ des Dreizehnten warnt, bei dem es besonders auf Spielmacherin Sarka Marcikova aufzupassen gelte. „Der Sieg in Oldenburg war ein Riesenbefreiungsschlag“, sagt Bremmer.

„Ich erwarte von der Mannschaft ein Zeichen nach dem Auftritt gegen Metzingen und bin auch überzeugt davon, dass sie eines setzen wird“, sagte Ralf Rascher, der neue Nellinger Trainer.

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