Vipers unterliegen beim Meister Bietigheim mit 26:33

Freie Bahn: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Tamara Haggerty hat sich, beobachtet von ihrer Teamkollegin Marieke Blase, gegen die Bietigheimerinnen Antje Lauenroth, Cecilie Woller, Charris Rozemalen und Luisa Schulze (von links) durchgesetzt. Foto:  Dennis Dürr/ Baumann

Bietigheim. Noch beim 15:14-Halbzeitstand sah es so aus, als könnten die Vipers nach dem 30:27-Erfolg über Tabellenführer Thüringer HC und dem 21:19-Pokalsieg im Viertelfinale in Leverkusen in Bietigheim den nächsten Coup landen. Doch nach dem 20:23 (45.) kassierte die HSG Bad Wildungen am Samstag beim Meister noch eine klare 26:33-Niederlage.

Vor 674 Zuschauern in der Sporthalle am Viadukt geriet die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer nach dem 1:1 (2.) zwar schnell mit 2:5 in Rückstand (7.), den die Südwaldeckerinnen aber nach zwölf Minuten nicht nur egalisiert, sondern eine Minute später sogar in eine 8:7-Führung umgewandelt hatten. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Bad Wildungerinnen noch dreimal bis zur Pause führten und danach auch beim Seitenwechsel noch mit 15:14 die Nase vorne hatten.

Nach Wiederanpfiff hielt die HSG bis zum 16:16 nach 32 Minuten mit, ehe der Tabellenzweite auf 19:16 davonzog (35.) und die Vipers fortan diesem Rückstand nachliefen, der nach dem 17:19 (38.) und 18:20 (40.) auch beim 20:23 in der 45. Minute noch Bestand hatte. In der Folgezeit setzte sich der Meister vorentscheidend auf 26:20 ab (49.). Zwar verkürzte der Erstligaelfte noch auf 22:26 (52.), bevor das 28:22 durch Angela Malestein in der 53. Minute die Entscheidung zugunsten des gastgebenden Teams von Trainer Martin Albertsen bedeutete.

Bei den Vipers waren Spielmacherin Laura Vasilescu mit acht Toren, davon vier durch Siebenmeter, sowie Linksaußen Miranda Schmidt-Robben (5) die besten Werferinnen, während Fie Woller (8/3), Malestein, und Charris Rozemalen (beide 5) sowie Karolina Kudlacz-Gloc (5/1) bei den klar favorisierten Bietigheimerinnen am erfolgreichsten waren.

„Die erste Halbzeit war gut, die zweite Hälfte teilweise eine Lehrstunde für uns“, bilanzierte HSG-Trainerin Bremmer. (jh)

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