Bad Wildunger Vipers wenden Insolvenz ab

Bad Wildungen. Sportlich sieht es nach dem Wechsel von Cristina Mihai schlecht aus, immerhin mehren sich die Anzeichen, dass die Bad Wildunger Vipers finanziell die Kurve bekommen.

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Am Donnerstag hat der Handball-Bundesligist beim Fritzlarer Amtsgericht die Rücknahme des Insolvenzantrags eingereicht. Dies bestätigte Wolfgang Nawrotzki, Vorsitzender des VfL Bad Wildungen – der Verein ist mit Katharina Merck und Alexander Eysert Gesellschafter der Spielbetriebs-GmbH.

Schon am 31. Dezember hatte Merck die Rücknahme beantragt – ohne Erfolg, weil Dirk Ex trotz seiner Kündigung vom Herbst weiterhin als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen ist.

Am Donnerstag unterschrieb der Bad Nauheimer den Antrag auf Rücknahme der Insolvenz, verbindet damit aber eine klare Forderung: „Ich möchte als Geschäftsführer ausgetragen werden.“ Bislang wurde Ex dies seitens der Gesellschafter verweigert – das Verhältnis des Bad Nauheimers ist vor allem zu Merck sehr angespannt.

Sportlich droht ein Desaster. Neben Mihai hat sich laut Nawrotzkis auch die Spanierin Rebeca Cembranos-Bruzon mittlerweile abgemeldet, Laura Vasilescu wird mit Ligakonkurrent Koblenz/Weibern in Verbindung gebracht. (tsp)

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