Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen auswärts gefordert

Vipers wollen aus Halle zwei Punkte mit auf die Heimreise nehmen

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Will sich in Halle nicht aufhalten lassen: Die Bad Wildunger Kreisläuferin und neue Abwehrchefin Maxi Mühlner, die hier von der Dortmunderin Dana Bleckmann attackiert wird.

Um den achten Tabellenplatz zu erreichen, sind die Erstligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen gefordert, am Sonntag beim SV Union Halle-Neustadt zwei Punkte mitzunehmen.

„Wenn wir ins Mittelfeld wollen, sind wir in der Pflicht das Spiel zu gewinnen“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer.

„Wir haben natürlich einen ganz anderen Druck als im Pokal in Oldenburg, zumal die Liga bei uns klare Priorität hat“, fügt die Niederländerin an. Bremmer hofft, dass ihre Mannschaft Konstanz beweist und an die gute Leistung trotz der unglücklichen 28:29-Niederlage beim Pokalsieger anknüpfen kann. Sie hofft, dass die Südwaldeckerinnen ihre beim VfL gezeigten Fortschritte bestätigen.

Ein wesentlicher war der Formanstieg im Abwehrinnenblock, für den vor allem Maxi Mühlner verantwortlich zeichnete. Mit ihrer „erstaunlichen Leistung“, so Bremmer, stabilisierte die erst 17-Jährige die zuvor so brüchige Deckung sehr, sodass Bremmer auch in Halle wieder auf einen Abwehr-/Angriffswechsel zwischen der U18-Nationalspielerin und ihrer neuen Regisseurin Maxime Struijs setzen will.

„Maxi bringt gerade als Abwehrspielerin alles mit und ist auch mental schon sehr erwachsen“, sagt Bremmer über ihre zweite Kreisläuferin, wobei die Leipzigerin für sie „als Abwehrchefin für die nächste Zeit erst einmal gesetzt ist“. Das gilt bezüglich der Spielmacherposition auch für Struijs, die zuletzt mit zehn Treffern gegen Dortmund (31:37) und in Oldenburg jene Torgefahr ausstrahlte, die Bremmer, „das ist sehr wichtig für uns“, von ihr fordert.

Im linken Rückraum hat die 35-Jährige somit die Auswahl zwischen Sabine Heusdens, Laura Vasilescu und Romy Bachmann-Morf. „Das ist ein offener Kampf zwischen den drei Spielerinnen, die alle die gleichen Chancen haben“, sagt Bremmer. Mit Bachmann-Morf plant die HSG-Trainerin auch im rechten Rückraum als Ersatz für Anouk Nieuwenweg, da deren Vertreterin Lisa-Marie Preis am linken Kreuzband operiert werden musste.

Dass die Vipers beim Vorbereitungsturnier im August in Halle den Aufsteiger bei einer Spielzeit von 40 Minuten mit 26:20 schlugen, hat für Bremmer keine Bedeutung mehr. „Das ist mittlerweile eine ganz andere Mannschaft, die deutliche Fortschritte gemacht hat“, sagt sie über den Neuling. Bei dem sieht sie die kroatische Torfrau Anica Gudelj, Spielmacherin und die portugiesische Halblinke Mariana Ferreira Lopes, „das ist eine typische Shooterin“, als Leistungsträgerinnen an.

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