Handball-Bundesliga der Frauen: Bad Wildungen vor Heimspiel

Der deutsche Meister kommt: Vipers erwarten Borussia Dortmund in der Ense-Halle

Heute gegen den Meister: Annika Ingenpaß und die Vipers treffen auf Dortmund.
+
Spiel gegen den Meister: Annika Ingenpaß und die Vipers treffen auf Dortmund.

Der neue deutsche Meister kommt: Die HSG Bad Wildungen erwartet in der Handball-Bundesliga der Frauen am Mittwoch, 12. Mai, den frischgebackenen Titelträger Borussia Dortmund.

Bad Wildungen – Mit „0,01 Prozent“ beziffert Tessa Bremmer die Bad Wildunger Chance, am Mittwoch gegen Borussia Dortmund zu punkten. Das ist natürlich viel zu tief gestapelt, auch wenn die Vipers-Trainerin den BVB zu Recht als Übermannschaft der Handball-Bundesliga bezeichnet.

„Ich kann mich nicht erinnern, wann eine Mannschaft zuletzt die Meisterschaft so souverän geholt hat“, sagt die Niederländerin. Nach dem 39:22-Sieg bei Halle-Neustadt am Samstag kommt das Team von Trainer André Fuhr als frischgebackener Meister zum Nachholspiel (19.30 Uhr) in die Ense-Halle. Von ihrer Mannschaft erwartet die Wildunger Trainerin „den gleichen Auftritt wie gegen Blomberg“ – nach dem 33:28 (14:13)-Erfolg über die drittplatzierten Lipperinnen war die Erleichterung bei den Vipers nach der deutlichen Leistungssteigerung groß.

„Die Mädels haben gesehen, was alles möglich ist“, sagt Bremmer und fordert nach zuvor 2:14-Punkten eine Bestätigung der Gala gegen Blomberg, „auch wenn das Ergebnis wahrscheinlich anders ausfallen wird“. Eine gute Leistung, so Bremmer, sei für ihr Team, das locker aufspielen kann, deshalb Pflicht. „Aber auch dann kann man gegen Dortmund mit acht Toren verlieren“, sagt die 37-Jährige, wobei Bad Wildungen im Hinspiel am 30. Dezember beim 28:36 (12:19) genau mit dieser Differenz verlor.

„Dortmund hat viele Topspielerinnen und ist auch in der Breite sehr gut besetzt“, sagt Bremmer über das Team mit den Ex-Bad Wildungerinnen Rinka Duijndam (Tor) und Johanna Stockschläder (Linksaußen).

Im letzten Saisonheimspiel kann Bremmer wie schon gegen Blomberg Rückraumaushilfe Sabine Heusdens wegen Knieproblemen wohl nicht einsetzen. Auch Miranda Schmidt-Robben, zwischenzeitliche Linksaußenaushilfe, wird nicht erneut absprachegemäß nicht vorbei sein. Die neben dem Duo nach der Saison ebenfalls ausscheidenden Spielerinnen Maria Ines Da Silva Pereira (zurück nach Portugal), Vanessa Magg, Alina Otto (beide unbekanntes Ziel) und Maxi Mühlner (Buxtehuder SV) werden die Vipers nicht verabschieden. „Das macht in der leeren Halle keinen Sinn. Das holen wir später nach“, sagt Bremmer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.