HANDBALL Vipers wollen Rang elf verteidigen

HSG Bad Wildungen hofft auf einen Heimsieg gegen Halle-Neustadt

Hand vor den Mund: Die Bad Wildungerin Larissa Platen wird beim 37:31-Sieg der HSG im Pokalachtelfinale von Julia Redder (rechts, Halle-Neustadt) attackiert.
+
Hand vor den Mund: Die Bad Wildungerin Larissa Platen wird beim 37:31-Sieg der HSG im Pokalachtelfinale von Julia Redder (rechts, Halle-Neustadt) attackiert.

Heimspiel für die Vipers in der Handball-Bundesliga: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor der Partie am Samstag, 3. April (19 Uhr, Ense-Halle) gegen den SV Union Halle-Neustadt.

Bad Wildungen - Mit einem Sieg über den direkten Tabellenhintermann würde die HSG ihren elften Platz verteidigen und weiter festigen. Weil ihre Mannschaft auch am Saisonende weiter vor dem Erstligaaufsteiger stehen will, spricht die Vipers-Verantwortliche von einem „Vier-Punkte-Spiel“.

Wie auf die Südwaldeckerinnen wartet in den danach folgenden Begegnungen auch für das zwölftplatzierte Team von Trainer Jan-Henning Himborn ein schweres Restprogramm. So sind die Vipers in ihren nach dem Halle-Spiel noch zu absolvierenden fünf Begegnungen gegen fünf der Topteams der Handball-Bundesliga der Frauen jeweils nur Außenseiter.

Nachdem die HSG im Pokal-Achtelfinale am 7. November 2020 Halle mit 37:31 (17:12) bezwang und 14 Tagen später an der Saale zu einem 32:19 (13:9)-Kantersieg kam, hofft Bremmer nun auf den dritten Saisonerfolg gegen den SV Union. „Ich glaube, die wollten im Pokal nicht unbedingt weiterkommen und auch in der Liga haben wir uns erst in der zweiten Hälfte durchgesetzt“, begründet die HSG-Trainerin, wieso sie von einem „Spiel auf Augenhöhe“ spricht.

Gegner ist eingespielt und erfahren

„Halle hat eine eingespielte und erfahrene Mannschaft und mit Anica Gudelj eine starke Torhüterin“, sagt Bremmer über den Gast. Der überraschte zuletzt mit dem 25:22 (12:11)-Erfolg am vergangenen Sonntag beim VfL Oldenburg.

„Wir wollen gegen Halle zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind“, sagt Bremmer, die bei diesem Unterfangen auf ihren beim Tabellenschlusslicht Kurpfalz Bären mit 24:22 (15:6) erfolgreichen 14-köpfigen Kader zurückgreifen kann. Fehlen wird der HSG weiter Rückraumspielerin Maria Ines Da Silva Pereira, die sich bei der 28:32 (12:17)-Pleite gegen Frisch Auf Göppingen den rechten Ellenbogen ausgekugelt hatte. Nach eingehenden Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die Verletzung der nach der Saison nach Portugal zurückkehrenden Allrounderin nicht ganz so schlimm ist, wie zunächst befürchtet wurde. So hat Bremmer die Hoffnung vielleicht schon „Ende April“ wieder auf die derzeit mit einer Schiene trainierende 29-jährige Abwehrstrategin zurückgreifen zu können.

Ketsch ist aufgearbeitet

Die desaströse Schlussphase in Ketsch hat Bremmer mit ihrem Team kurz aufgearbeitet. „Wir haben zu viel mit Einzelaktionen agiert, statt als Mannschaft Lösungen zu suchen, aber man muss auch sehen, dass wir in der ersten Hälfte nur sechs Gegentore bekommen haben“, sagt die Niederländerin.

Bis auf einige Unzulänglichkeiten in der Schlussphase hat sich dort die eingewechselte Rückraumallrounderin Larissa Platen für einen Platz in der Anfangsformation aufgedrängt. „Larissa hat bis auf ein paar kleine technische Fehler am Ende ein sehr gutes Spiel gemacht und war auch in der Abwehr richtig gut“, sagt Bremmer.

So könnte die Ex-Mainzerin für die Halblinke Munia Smits in der Startformation der Vipers, für die Torfrau Manuela Brütsch nach ihrer starken Leistung in Ketsch gesetzt ist, stehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.