Handball Bundesliga

Vipers wollen auf Gehalt verzichten

Bad Wildungen. Die Mannschaft der HSG Bad Wildungen Vipers hat unter bestimmten Voraussetzungen angeboten, auf drei Monatsgehälter zu verzichten. Das gaben die Vipers in einer Pressemitteilung am frühen Nachmittag bekannt.

„Das Team der HSG Bad Wildungen Vipers setzt ein Zeichen für den Erhalt des Bundesligateams und dem Standort Bad Wildungen“, so beginnt die Pressemitteilung. Und später wird Mannschaftskapitänin Miranda Robben in dem Schreiben wie folgt zitiert: „Wir wollen als Team in Bad Wildungen bleiben.“

Bei den gegenwärtig laufenden Sanierungsgesprächen habe die Mannschaft „den Verzicht auf die Gehälter der vergangenen Monate Oktober bis Dezember angekündigt, unter der Voraussetzung, dass die Insolvenz abgewendet und der reguläre Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann“.

Diese Verzichtsabsichtserklärung gebe den Sanierungsbemühungen einen deutlichen Impuls und entlaste die Budgetplanungen wesentlich, so die Einschätzung in der Mitteilung. „Denn bei Abwendung der Insolvenz müssten die Gehälter für die vergangenen Monate, die momentan durch Dispo-Kredite für das möglicherweise zu zahlende Insolvenzgeld überbrückt werden, kurzfristig durch die HSG Bad Wildungen Vipers Sport und Marketing GmbH zurückgezahlt werden“, heißt es weiter.

„Diese Bereitschaft zeigt ganz klar die Bedeutung des Handballstandortes Bad Wildungen für die Spielerinnen“, habe Uwe Gimpel die Ergebnisse der Gespräche bestätigt.

Das sei umso beachtlicher, da die Stadt Bad Wildungen trotz intensiver Bemühungen des Sponsorenkreises in der Stadtverordnetenversammlung bekannt gegeben hatte, keine finanzielle Unterstützung in Form einer Bürgschaft oder eines Sponsorings leisten zu können, heißt es abschließend zu diesem Thema in der Presseerklärung. (nh)

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