Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen nach längerer Pause  zurück

Vipers wollen ohne Druck in Metzingen überraschen und sind Außenseiter

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Für sie ist die Saison beendet: Marieke Blase (Mitte) erlitt ihren fünften Kreuzbandriss.

Bad Wildungen - Nach einer längeren Pause steigt Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen wieder ins Geschehen ein: Die Vipers reisen nach Metzingen.

„Das Spiel in Metzingen kommt passend für uns, weil wir dort ohne Druck spielen können, da wir klarer Außenseiter sind“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor der Handball-Bundesliga-Partie (Samstag, 9. November, 19.30 Uhr, Öschhalle) bei der Turn- und Sportvereinigung. 

Die dreiwöchige Spielpause kam den Vipers nach dem Fehlstart mit 0:10 Punkten und dem zwischenzeitlichen Pokalaus gegen Leverkusen (21:25) gerade recht. „Wir haben viel im taktischen Bereich und in Kleingruppen gearbeitet“, sagt Bremmer und auch die Stimmung bei der HSG sei trotz des missglückten Auftakts wieder „okay“.

Bei den TusSies kann die Niederländerin am Samstagabend wieder auf Ersatzspielmacherin Erika Rajnohova zurückgreifen, nachdem die slowakische Nationalspielerin ihre allergische Reaktion am Fuß auskuriert hat. Eine große Entlastung könne das Talent aber noch nicht sein, sagt Bremmer, weil Rajnohova durch ihre rund einen Monat dauernde Trainingspause noch nicht richtig fit sei. Für „ein paar Minuten“ könne die Regisseurin die verbliebenen Rückraumspielerinnen Maria Ines Da Silva Pereira, Maxime Struijs, Sabine Heusdens und Jana Scheib aber entlasten. Die Verletzung, welche die Halblinke Marieke Blase bei der 27:30-Pleite bei Aufsteiger Kurpfalz Bären erlitt, hat sich indes wie befürchtet als Kreuzbandriss herausgestellt, sodass die Saison für die Ex-Thüringerin „gelaufen ist“, wie Bremmer sagt. 

„Metzingen ist vor allem im Rückraum extrem gut und breit besetzt. Sie haben viele junge Wilde, die sehr kampfstark sind“, sagt die Trainerin über das auf Rang fünf stehende Team ihrer Trainerkollegin Edina Rott.

„Metzingen ist ein Gegner gegen den wir uns wenig Chancen ausrechnen, aber natürlich wollen wir da gewinnen“, sagt Bremmer und hofft, dass die jungen und neuformierten TusSies um die Ex-Bad Wildunger Kreisläuferin Tamara Haggerty gegen den Dreizehnten und Vorletzten einen schlechten Tag haben.

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