HSG Bad Wildungen beschließt die Bundesliga-Saison beim Thüringer HC

Vipers wollen sich gut aus der Serie verabschieden

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Sprintduell:  Die Bad Wildungerin Maxi Mühlner (Mitte) versucht, Sarah van Gulik (links) und Merel Freriks (Bensheim/Auerbach) davon zu laufen.

„Die werden sicherlich von Anfang an richtig Vollgas geben“, sagt Tessa Bremmer vor dem Saisonfinale in der Handball-Bundesliga der Frauen am Samstag (18 Uhr, Wiedigsburghalle, Nordhausen) beim Thüringer HC.

Der Titelverteidiger hat als punktgleicher Zweiter mit jeweils 48:2-Zählern 30 Tore Rückstand auf Spitzenreiter SG BBM Bietigheim, der den Tabellenachten Frisch Auf Göppingen in eigener Halle erwartet.

Obwohl es äußerst unwahrscheinlich ist, dass die Gastgeberinnen den Vizemeister noch abfangen werden, geht die Bad Wildunger Trainerin davon aus, dass der THC hoch motiviert zur Sache gehen wird. „Das wird kein einfaches Spiel für uns“, sagt Bremmer und geht davon aus, dass die 2000 Zuschauer fassende Halle „gut gefüllt“ sein wird. Obwohl die Mannschaft von Trainer Herbert Müller sicherlich auf Tempo setzen wird, wollen die Vipers dieses nicht verschleppen, um so möglichst wenig Fehler zu machen. „Wir wollen nicht feige auftreten und das Spiel nicht extra langsam machen, sondern wir wollen noch einmal alles raushauen“, sagt Bremmer.

Bei diesem Unterfangen geht die Niederländerin auch davon aus, wieder auf Rechtsaußen Anna Frankova zurückgreifen zu können, nachdem die Tschechin bei der 24:35-Klatsche gegen Buxtehude in der zweiten Halbzeit umgeknickt war und vorzeitig ausscheiden musste. Dagegen wird sie den Langzeitverletzten Laura  Vasilescu, Annika Busch, Maxime Struijs und Lisa-Marie Preis auf weiterhin Romy Bachmann-Morf (Wadenprobleme) fehlen. So wird die Trainerin in Thüringen zunächst wieder auf ihre Stammsieben setzen.

„Thüringen ist ein Team, das mental immer sehr gut dabei ist und auch kämpfen kann und dies auch möchte. Sie haben eine gute Mischung aus jungen erfahrenen Spielerinnen“, sagt Bremmer über den THC, der nur am 23. Januar in Bietigheim mit 24:27 nach einer 9:2-Führung nach 18. Minuten verlor. „Wir wollen uns gut aus der Saison verabschieden“, fügt sie an, was für den Tabellenelften aber alles andere als einfach werden wird.

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