HANDBALL HSG Bad Wildungen weiter in Liga eins

Vipers stellen mit 30:20-Sieg gegen Buchholz Weichen für Klassenerhalt

Abgehoben: Die Bad Wildunger Handballerinnen feiern nach dem Schlusspfiff den 30:20-Erfolg über Buchholz 08-Rosengarten .
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Abgehoben: Die Bad Wildunger Handballerinnen feiern nach dem Schlusspfiff den 30:20-Erfolg über Buchholz 08-Rosengarten .

Die HSG Bad Wildungen kann nach dem souveränen 30:20 (13:9)-Erfolg über die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten für eine weitere Saison in der 1. Bundesliga der Frauen planen.

Bad Wildungen - Nach dem Sieg im „Vier-Punkte-Spiel“, so Trainerin Tessa Bremmer, haben die Vipers mit Tabellenplatz elf nun schon acht Zähler Vorsprung auf den auf Relegationsrang 13 stehenden Gast. „Ich bin superglücklich über die zwei Punkte“, freute sich Coach Bremmer.

Bezüglich des als Saisonziel angestrebten Klassenerhalts „haben wir eine gute Ausgangsposition. Aber ich hatte auch schon vor dem Rosengarten-Spiel nie das Gefühl, dass wir nach unten gucken müssen“, sagte die Niederländerin. Ihrem Team reichte eine Durchschnittsleistung zum lockeren Sieg über den harmlosen Gast. Nur bis zum 15:18 nach 39 Minuten hatte das Team von Trainer Dubravko Prelcec in der Ense-Halle halbwegs mithalten können, bevor Buchholz-Rosengarten fast zwölf Minuten ohne Tor blieb. Mit einem 6:0-Lauf bis zum 24:15 nach 50 Minuten waren die Vipers entscheidend davongezogen und lagen nach 59 Minuten gegen den Aufsteiger sogar mit 29:18 in Front.

Bis zur 13:9-Führung zur Pause nach dem 3:2 (7.) und dem 13:8 (27.) hatten der HSG eine starke Abwehr und fünf Treffer von Jana Scheib ausgereicht. „Sie war am Anfang sehr wichtig für uns“, sagte Bremmer über die Halbrechte, die alle ihre Tore bis zur 13. Minute, 8:4, erzielt hatte.

Blase und Platen drehen auf

Während Bremmer Spielmacherin Maxime Struijs, die nach ihrem Schleudertrauma nur zwei Trainingseinheiten absolviert hatte, bis zur 39 Minute schonte und dann fast nur im Angriff einsetzte, drehten Marieke Blase, die auf halblinks begonnen hatte, und die eingewechselte Rückraumallrounderin Larissa Platen erst nach dem Wechsel auf. Auch durch die passablen Leistungen der bisher meist im zweiten Glied stehenden Rückraumkräfte, konnte sich Bremmer darüber freuen, „dass ich mehr Optionen habe“. Davor, dass sich Blase nach ihren fünf Kreuzbandoperationen wieder als Alternative aufdrängt, zog Bremmer zu Recht „ihren Hut“. Die 37-jährige konnte sich auch über eine geschlossene Mannschaftsleistung ihres Teams freuen, bei dem wie schon beim 22:34 im Pokal in Bietigheim nur Rechtsaußen Vanessa Plümer abfiel. Dagegen steigerte sich die auch als Spielmacherin eingesetzte Munia Smits und setzte Maxi Mühlner nach der Pause am Kreis gut ein. „Maxi war überragend“, lobte Bremmer die sieben Mal erfolgreiche Abwehrspezialistin und konnte es sich sogar leisten, ihre Routiniers und Aushilfen Sabine Heusdens und Miranda Schmidt-Robben nicht einzusetzen.

Das lag auch an der erneut überragenden Torfrau Manuela Brütsch, die der starken Abwehr zusätzlichen Halt gab. Zudem erzielte die 37-Jährige mit einem Wurf zum 23:15 (50.) ins leere Gästegehäuse sogar „das erste Tor meiner Karriere“. Das feierte das ganze Team ausgiebig und führte bei Bremmer wegen Brütschs Schwäche bei weiten Würfen zu einem Lachanfall. (Jürgen Heide)

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