Handball-Frauen: Vipers wollen Wiedergutmachung für jüngste desolate Niederlage leisten

Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen ohne Zuschauer gegen Buxtehude

Zupackende Abwehr: So wie hier Larissa Platen, Maria Ines Da Silva Pereira und Annika Ingenpaß (von links) gegen die Oldenburgerinnen Kathrin Pichlmeier und Marie Steffen (von links) müssen die Bad Wildungerinnen vor Torfrau Manuela Brütsch wohl auch gegen den Buxtehuder agieren, um erfolgreich zu sein.
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Zupackende Abwehr: So wie hier Larissa Platen, Maria Ines Da Silva Pereira und Annika Ingenpaß (von links) gegen die Oldenburgerinnen Kathrin Pichlmeier und Marie Steffen (von links) müssen die Bad Wildungerinnen vor Torfrau Manuela Brütsch wohl auch gegen den Buxtehuder agieren, um erfolgreich zu sein.

Die HSG Bad Wildungen erwartet in der Handball-Bundesliga am Samstag, 24. Oktober, den Buxtehuder SV. Wegen steigender Coronafälle sind Zuschauer aber dieses Mal ausgeschlossen in der Ensehalle.

Bad Wildungen – Die Bad Wildunger Bilanz gegen den Buxtehuder SV ist vor dem Spiel (19 Uhr, Ense-Halle) verheerend. Von 16 Erstligabegegnungen gegen den BSV verlor die HSG 15 Spiele. Einzig am 4. Februar 2017 trotzten die Vipers der Mannschaft von Trainer Dirk Leun beim 30:30 einen Punkt ab. Doch auch weil das Gästeteam weiter verjüngt wurde, sieht Trainerin Tessa Bremmer ihre auf Rang 13 stehende Mannschaft gegen den zwei Punkte mehr aufweisenden Achten als „nicht chancenlos“ an.

Um gegen Buxtehude endlich den ersten Sieg einzufahren, müssen sich die Südwaldeckerinnen gegenüber der 18:33 (12:17)-Klatsche vergangenen Sonntag bei Bayer Leverkusen aber gewaltig steigern. „Das war ein Schritt zurück“, sagt Bremmer, die das Debakel mit ihrem Team ausführlich aufgearbeitet hat. „Wir haben darüber gesprochen und das Spiel dann auch abgehakt“, sagt die Niederländerin. Sie hofft, dass ihre Mannschaft am Samstag an die Form vom 30:27-Coup vor knapp zwei Wochen bei der HSG Bensheim/Auerbach anknüpfen kann. „Dann können wir auch gegen Buxtehude gewinnen“, glaubt die 37-Jährige.

Bremmer hofft, dass bei einigen Spielerinnen, wie der von der HSG Blomberg-Lippe gekommenen Rechtsaußen Kira Schnack, gegen Buxtehude der Knoten platzt, „nachdem sie in der Vorbereitung gezeigt hat, was sie kann“. Gegen Buxtehude dürfte Schnack wieder beginnen, während im linken Rückraum die gegen Leverkusen in der Startsieben stehende Munia Smits und Larissa Platen, „die noch verunsichert ist“, so die HSG-Trainerin, Bremmers ersten Alternativen sind. „Buxtehude hat etwa das gleiche Niveau wie Leverkusen, wobei sie mit Lea Rüther und Katharina Filter zwei richtig gute Torhüterinnen haben“, so Bremmer.

Gegen den BSV müssen die Vipers, die bei ihren bisherigen Saisonheimspielen gegen den 1. FSV Mainz 05 (27:22) und den VfL Oldenburg (30:31) je 120 Zuschauer begrüßen durften, allerdings wegen der steigenden Coronazahlen auf ihre Fans verzichten. „Das ist extrem bitter für uns. Sogar eine nur etwas gefüllte Halle würde uns helfen. Wir haben gerade zuletzt gemerkt, wie wichtig die Fans für uns sind“, sagt Bremmer, deren Team wöchentlich auf Corona getestet wird. „Die Stimmung bei uns ist gut und die Mannschaft ist hoch motiviert, es gegen Buxtehude besser als in Leverkusen zu machen“, sagt Bremmer und fügt an: „Schlechter geht es ja auch nicht.“

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