HANDBALL-BUNDESLIGA FRAUEN

Vipers treten beim Thüringer HC an: Wiedersehen mit Miranda Schmidt-Robben

Miranda Schmidt- Robben
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Miranda Schmidt- Robben

Da liegt noch dieser eine verlorene Punkt in der Salza-Halle. Den würden die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen am Samstag, 30. Oktober (18 Uhr) im Bundesligaspiel gegen den Thüringer HC in Bad Langensalza gern aufheben und mit nach Hause nehmen.

Bad Wildungen - Diesen Zähler hatten die Spielerinnen von Trainerin Tessa Bremmer im Mai dieses Jahres bereits im Gepäck, aber durch ein Siebenmetertor nach der Schlusssirene für die Gastgeberinnen fiel er beim 30:31 wieder raus.

„Diese Niederlage hat uns schon sehr geärgert, auch wenn es der letzte Spieltag war und es für uns um nichts mehr ging“, erzählt Bremmer. Natürlich weiß sie auch, dass schon einiges zusammenkommen muss, um dieses Spitzenteam der Liga erneut an den Rand eine Niederlage zu bringen.

Ein Qualitätsunterschied

„Es besteht schon ein Qualitätsunterschied zwischen beiden Teams, aber die Mannschaft des THC hat in dieser Saison Höhen und Tiefen und man erkennt daran, dass sie auch noch auf der Suche sind.“ In dieser Unbeständigkeit liege sicherlich eine Chance für ihre Mannschaft.

Herbert Müller, Trainer des Rangvierten Thüringer HC, lobt die Vipers. „Die Mannschaft von Tessa kann immer gefährlich sein, sie hat uns das Leben im letzten Spiel (31:30) sehr schwer gemacht und ihre 4:2-Deckung kann jedem Gegner Schwierigkeiten bereiten.“

„Wir haben Lust, es den Thüringerinnen sehr schwierig zu machen.“ Bremmer erwartet einen torgefährlichen Thüringer Rückraum und eine Mannschaft, die trotz ihres Verletzungspechs, immer noch gut und breit aufgestellt sei und aus einer stabilen Defensive agiert. Für eine Spielerin wird es schwierig: Miranda Robben-Schmidt trug beim letzten Aufeinandertreffen noch das Vipers-Trikot; nun schlüpft die Niederländerin in das Shirt des THC.

Miris Herz bei Vipers

Es fällt Bremmer schwer, die langjährige Vipers-Linksaußen als Gegnerin zu bezeichnen. „Ich denke, dass sie gegen uns spielt, ist eher eine schöne Sache als eine unangenehme. Miris Herz liegt sicherlich noch bei uns.“ Wie gewissenhaft sich der THC auf den Vorletzten vorbereitet, beweist Müller, indem er zugibt, dass er Robben-Schmidt bei der taktischen Vorbereitung zurate zieht. „Warum sollte ich auf dieses Insiderwissen verzichten?“

Die schwächere zweite Halbzeit gegen den SV Halle-Neustadt hat Bremmer abgehakt. Die Trainerin hat in diesem Spiel trotz der 29:33-Niederlage viel Gutes von ihrem Team gesehen. „Wir waren im Vergleich zu den vorherigen Partien spielerisch deutlich besser. Außerdem hatte die Mannschaft aus Halle eine starke Torhüterin und wir haben trotzdem 29 Tore auswärts geworfen.“ Das zeige, dass der Motor in der Offensive bei den Vipers gut laufe, nur in der Defensive komme er zu oft ins Stottern. (Reinhard Schmidt)

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