HSG Bad Wildungen besiegt SV Allensbach deutlich 35:28

Blick für die Mitspielerin: Bad Wildungens Spielmacherin Sarah van Gulik legt im Duell mit Sarah Rothmund den Ball zur Seite ab, anstatt selber den Abschluss zu suchen. Foto: Hedler

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen Vipers haben den dritten Heimsieg in der 2. Handball-Bundesliga gefeiert. Gegen den Vorletzten SV Allensbach gab es einen standesgemäßen 35:28 (23:13)-Erfolg.

Damit kletterten die Vipers auf den ersten Rang, da der bisherige Tabellenführer Celle sein Spiel in Zwickau mit 25:26 verlor. „Für das Selbstbewusstsein war es für uns wichtig, dass uns die Revanche für die Hinspielniederlage geglückt ist“, freute sich Vipers-Trainer Karsten Moos.

Der Sieg war eigentlich ungefährdet. Die Gäste lagen zwar mit 2:0 in Führung und hielten bis zum 7:6 der Vipers (10.) noch halbwegs mit, doch dann drehten die Gastgeberinnen auf. Angeführt von der überragenden Tessa Cocx – die Kreisläuferin erzielten im gesamten Spiel bemerkenswerte 18 Tore – baute Bad Wildungen den Vorsprung aufbauend auf einer konsequenten Abwehr mit einer guten Torhüterin Manuela Brütsch über ein 17:9 (23.) immer weiter aus. „Wir haben immer wieder die Lücken in der 3:2:1-Abwehr Allensbachs ausgenutzt“, analysierte Karsten Moos nach dem Spiel.

Angesichts der hohen Führung gab der Vipers-Trainer auch den Spielerinnen Einsatzzeiten, die bislang zu kurz kamen. So liefen ab der 20. Minute Petra Nagy sowie Johanna Stockschläder auf und sie fügten sich gut in die Mannschaft ein. Stockschläder gelangen sogar im ersten Abschnitt drei Tore von Linksaußen – die eigentliche Nummer eins auf dieser Position Miranda Robben war zuvor torlos geblieben.

Auch im zweiten Abschnitt ließ Moos alle Spielerinnen spielen, somit kamen auch Simona Cipaian und Nathalie Beckmann zu ihren Einsätzen. Der Vorsprung der Vipers betrug stets zwischen sieben und acht Tore - der klare Sieg geriet somit nie in Gefahr.

Hätten in der Schlussphase nicht Pfosten und Latte mehrfach Bad Wildunger Torerfolgen im Weg gestanden, hätten die Gastgeberinnen auch noch die 40-Tore-Marke geknackt.

Von Peter Pfeiffer

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