HSG Bad Wildungen hofft auf einen Coup beim VfL Oldenburg

Das Tor im Blick: So frei wie hier beim 25:20 im Pokalachtelfinale gegen Frisch Auf Göppingen und Alexandra Sviridenko (links) sowie Anja Brugger (rechts) hofft die Bad Wildunger Kreisläuferin und Abwehrchefin Tamara Haggerty auch morgen in Oldenburg zum Wurf zu kommen. Foto: malafo/nh

Bad Wildungen. Vier Auswärtsniederlagen in den bisherigen vier Erstligaspielen kassierten die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen beim VfL Oldenburg. Im fünften Anlauf wollen die Vipers nach der fünfwöchigen WM-Pause endlich punkten, wenn sie am Samstag (18 Uhr, EWE-Arena) in Niedersachsen antreten. „Chancenlos sind wir nicht“, sagt HSG-Trainerin Tessa Bremmer vor dem Liganeustart des Achten beim Tabellensechsten.

Dass der VfL trotz des Abgangs des zwölf Jahre in Oldenburg tätigen Trainers Leszek Krowicki und des Wechsels von sechs Stammspielerinnen bisher gut dasteht, hat Bremmer überrascht. „Oldenburg hat sich besser geschlagen als erwartet. Die Mannschaft hat trotz des Trainerwechsels schnell zusammengefunden“, sagt die Niederländerin über das Team von Coach Niels Bötel.

Dessen herausragende Akteurin ist Nationalspielerin Angie Geschke, die mit 62 Treffern auch die Torschützenliste der 1. Liga klar vor Iveta Luzumova (Thüringer HC/50) und der Bad Wildungerin Laura Vasilescu (45) anführt, wobei die gebürtige Lübbeckerin auf einen überragenden Schnitt von 10,3 Treffern pro Partie kommt.

Bremmer hofft, dass ihre 6:0-Deckung um Abwehrchefin Tamara Haggerty Geschkes Kreise einengt. Auf der Gegenseite sei es wegen des gefürchteten Tempogegenstoßspiel der Gastgeberinnen unbedingt nötig, „dass wir im Angriff sehr geduldig spielen und wenig Fehler machen, auch weil der VfL viele Spielerinnen hat, die Bälle klauen können“, so die Vipers-Verantwortliche.

Bis auf die Langzeitverletzten Marieke Blase, auf deren Comeback Bremmer im Februar hofft, Hanne van Rossum und Romy Bachmann (alle Reha nach Kreuzbandriss), kann die Vipers-Trainerin Bestbesetzung aufbieten.

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