Bad Wildunger Vipers reisen zum Serienmeister

Gestoppt: Vipers-Kreisläuferin Nadja Bolze wird von Danick Snelder (links) und Kerstin Wohlbold (rechts, beide Thüringer HC) am Wurf gehindert. Eine Szene aus dem Heimspiel der vergangenen Saison. Archivfoto: Hedler

Bad Wildungen. Thüringer HC gegen die HSG Bad Wildungen - für Spannung hat diese Paarung in der Handball-Bundesliga der Frauen bislang nicht wirklich gesorgt. Ändert sich das am Mittwoch? Ab 19.30 Uhr treten die Vipers beim amtierenden Deutschen Meister an und stehen nach drei Spielen in der Tabelle vor dem THC.

„Wir können selbstbewusst dorthin fahren“, unterstreicht auch Vipers-Trainerin Tessa Bremmer, die aber den Begriff „Spitzenspiel“ ganz weit von sich weist. „Der THC ist ein anderes Kaliber. Da gehören wir nicht zu.“

Bislang waren die Duelle zwischen beiden Teams meist deutliche Angelegenheiten. In den bislang sechs Bundesligapartien kassierten die Vipers fünf teils deftige Niederlagen. Auch in den DHB-Pokalspielen hieß der Sieger immer Thüringer HC. Eine Ausnahme gab es in der Aufstiegssaison 2011/2012: Ihr Heimspiel verloren die Vipers nur knapp 21:22.

Bei den Vipers gibt man sich betont gelassen. „Wir haben keinen Druck“, sagt Bremmer. Favorit sei ohne Zweifel der THC. Personell dürften die Vipers komplett sein, allerdings wurden zuletzt Spielerinnen von der Erkältungswelle erfasst.

Gegner Thüringen hat es da weitaus schlimmer erwischt und kämpft mit Verletzungssorgen. Leistungsträgerinnen wie Lydia Jakubisova, Danick Snelder, Beate Scheffknecht und Natalia Reschetnikova fallen langfristig aus. Zudem gab es vor der Saison einige Wechsel. Bremmer glaubt: „So klar wie früher ist der THC nicht mehr favorisiert.“

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Von Thorsten Spohr

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