Bad Wildunger Vipers vor „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Berlin

Spektakulärer Einsatz: Die Treffer von Miranda Schmidt-Robben werden von den Vipers-Fans stets laut bejubelt. Foto:  Archiv

Bad Wildungen. Vor einem Vier-Punkte-Spiel gegen die Füchse Berlin stehen die Vipers am Samstag in der Handball-Bundesliga der Frauen: Die Begegnung gegen das Schlusslicht ist laut Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer extrem wichtig.

Ohne Zähler im Gepäck waren die Vipers am frühen Donnerstagmorgen nach der langen Fahrt aus Buxtehude nach Bad Wildungen zurückgekommen. „Das war schade, denn ein Punkt war drin“, ärgerte sich Trainerin Tessa Bremmer. Dass der Frust über die vergebene Chance bei ihrem Team tief sitzt, glaubt die Holländerin nicht. „Das positive Gefühl, das wir gemerkt haben, dass wir mithalten können, überwiegt, zumal die Punkte in Buxtehude nicht eingeplant waren“, sagt Bremmer.

Selbige wollen die Vipers aber unbedingt am Samstag (19 Uhr, Ense-Halle) gegen Berlin holen, da die Füchse zu den Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg zählen. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel, das wir für den Klassenerhalt gewinnen müssen“, sagt Bremmer. „Berlin ist nicht so schlecht, wie sie in der Tabelle dastehen“, fügt sie an, wobei die Füchse mit den Spielen gegen Leipzig (26:31), Oldenburg (23:25), Bietigheim (31:33) sowie in Leverkusen (27:32) und Dortmund (25:28) ein schwieriges Startprogramm hatten.

„Sie stehen mehr unter Druck als wir. Wir können etwas entspannter in das Spiel gehen. Eine Niederlage wäre keine Katastrophe, weil die anderen Teams im Tabellenkeller erst einmal die Punkte holen müssen, die wir schon haben“, sagt Bremmer und sieht bei den Füchsen Ex-Nationalspielerin Christine Beier als Leistungsträgerin an. (jh)

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