Spielmacherin Ruta Latakaite im HNA-Interview über eine unglückliche Niederlage

„Wir waren so knapp dran“

Abschied aus der Ense-Halle: Ruta Latakaite (links) gegen Kerstin Wohlbold vom Thüringer HC. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Seit Sommer 2010 spielt die Litauerin Ruta Latakaite für die HSG Bad Wildungen Handball. In der vergangenen Saison hatte die Spielmacherin maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Vipers in die Bundesliga. Nach der unglücklichen 21:22-Niederlage am Samstagabend gegen den Thüringer HC sprachen wir mit der 32-Jährigen, die nach der Saison zum Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen wechselt.

Frau Latakaite, im November sind Sie mit ihrer Mannschaft im Hinspiel beim Thüringer HC mit 18:31 heftig unter die Räder gekommen. Dieses Mal ging es gegen die Thüringerinnen wesentlich enger zu. Welche Niederlage hat mehr weh getan?

Ruta Latakaite: Der Auftritt in Bad Langensalza war richtig peinlich. Aber die Niederlage von Samstag tut deutlich mehr weh, weil wir so knapp am Punktgewinn dran waren. Wenn man sich nach einem klaren Rückstand so in das Spiel zurück kämpft, wie wir es geschafft haben, und am Ende doch mit leeren Händen da steht, dann ist das extrem ärgerlich.

Das letzte Heimpunktspiel der HSG findet in Baunatal statt. Glauben Sie, dass es am Samstag Ihr letzter Auftritt in der Ensehalle war?

Latakaite: Das will ich nicht hoffen. Wir haben es schließlich noch selbst in der Hand, die Playoffs zu erreichen. Mit einem Sieg in Blomberg wären wir einem Viertelfinalspiel in der Ensehalle auch schon ziemlich nahe.

Sie brechen nach zwei Jahren Ihre Zelte in Nordhessen ab. Warum wechseln Sie zu Bayer Leverkusen?

Latakaite: Ich habe in Bad Wildungen eine schöne Zeit gehabt und wir haben erfolgreich Handball gespielt. Trotzdem habe ich mich entschlossen, noch einmal etwas Neues zu machen. Es ist eine große Herausforderung für mich, bei Leverkusen Regie zu führen. Schließlich stellt Bayer eine der Topmannschaften in Deutschland.

Von Peter Pfeiffer

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