HANDBALL-BUNDESLIGA Heimspiel für HSG Bad Wildungen

Vipers wollen gegen Metzingen Wiedergutmachung leisten

Hochgestiegen: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Marieke Blase (Mitte), die heute auf ihre Chance hofft, in der Vorsaison beim Sprungwurf gegen Kamila Kordovska (Blomberg-Lippe, links und Tessa van Zijl.
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Hochgestiegen: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Marieke Blase (Mitte), die heute auf ihre Chance hofft, in der Vorsaison beim Sprungwurf gegen Kamila Kordovska (Blomberg-Lippe, links und Tessa van Zijl.

Im Heimspiel trifft Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen Vipers am Mittwoch (Anwurf 19 Uhr, Ense-Halle) auf Tus Metzingen.

Bad Wildungen – „Ich bin überzeugt, dass wir eine andere Leistung als in Blomberg zeigen werden“, sagt Tessa Bremmer vor der Partie gegen die TuS Metzingen. Auch einige Tage später hat die Bad Wildunger Trainerin noch keine detaillierte Erklärung für den Leistungseinbruch der Vipers bei der 22:36-Pleite in Lippe nach einer 12:9-Führung (20.). „Das war peinlich und kann nicht unser Anspruch sein“, sagt die Niederländerin, die bei der Trainingseinheit am Montag „kurz und deutlich“ die offenbar fehlende „Einstellung“ kritisierte.

So ist eine Wiedergutmachung für den Auftritt in Blomberg, „wo wir uns einfach geschlagen gegeben haben“, so Bremmer, das Ziel gegen die TusSies. Mit der Nachholpartie gegen den Vierten beginnt für den gastgebenden Tabellenzehnten ein Heimspieldreierpack, der mit den Partien am Samstag (19 Uhr) gegen den sechstplatzierten Thüringer HC und am nächsten Mittwoch (19.30 Uhr) gegen Spitzenreiter SG BBM Bietigheim seine Fortsetzung findet. „Das sind alles Bonusspiele für uns, bei denen wir nur gewinnen können“, sagt Bremmer und hofft, dass ihrem Team die ein oder andere Überraschung gelingt.

Um dies bereits gegen Metzingen zu schaffen, „müssen wir in der Abwehr stabiler als in Blomberg stehen“, weiß die 37-Jährige, die im Tor nach ihrer Galavorstellung im Lipperland wohl erst einmal Kapitänin Manuela Brütsch wieder den Vorzug vor Lea Schüpbach geben dürfte.

Nachdem die Vipers in den drei Spielen nach dem Restart der Saison nach der Europameisterschaft viele Gegentore von den Außenpositionen erhielten, ist Kira Schnack heute Abend besonders gefordert, weil die Gäste mit der pfeilschnellen Bo van Wetering „eine überragende Linksaußen“, so Bremmer, haben, der in Blomberg (35:27) und gegen die Neckarsulmer-Sport-Union (24:22) zuletzt insgesamt 17 Tore gelangen. So soll sich Schnack auf die Verteidigung gegen die niederländische Weltmeisterin von 2019 konzentrieren, wodurch die neben ihr in der 6:0-Deckung verteidigende Ex-Metzingerin Annika Ingenpaß nicht auf große Hilfe der früheren Blombergerin hoffen kann.

„Zudem hat Metzingen mit Silje Brons Petersen, Annika Niederwieser und Maren Weigel einen erfahrenen Rückraum, der für viele einfache Tore gut ist und ist auch in der Breite sehr gut besetzt“, sagt Bremmer über den Dritten der Vorsaison, bei dem die Ex-Bad Wildungerin Tamara Haggerty am Kreis spielt.

Weil Sabine Heusdens wie mit ihr besprochen als Aushilfe fungiert und Larissa Platen in Blomberg trotz ihres starken Spiels beim 37:27-Sieg bei Frisch Auf Göppingen völlig von der Rolle war, dürfte Munia Smits erneut auf halb links und im Abwehrinnenblock beginnen, wobei Bremmer auch wegen des Tempospiels der Gäste wiederum auf einen Abwehr-/Angriffwechsel verzichten will.

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