Handball-Bundesliga: 200 Fans verfolgen Präsentation der Bad Wildunger Vipers

Zwei Schwestern im Team

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Nehmen das Abenteuer erste Liga auf sich: Spielerinnen und das Trainerteam der Bad Wildunger Vipers.

Bad Wildungen. Die Vorfreude war spürbar: Fast 200 Anhänger der Bad Wildunger Vipers hatten sich am Montag zur offiziellen Teampräsentation des Bundesligaaufsteigers in der Geschäftsstelle der Sparkasse eingefunden. Eine stolze Zahl, die genau das beweist, was Moderator Jürgen Trumpp gleich zu Beginn formulierte: „Die Vipers-Spielerinnen sind Idole, die Kinder und Jugendliche für den Sport begeistern können.“

Für Trumpp war die Präsentation der Spielerinnen der Auftakt der „Handballwoche in Waldeck-Frankenberg“. Die geht schon heute weiter: Zum einen von Mittwoch bis Freitag mit dem Sparkassen-Handballcup in Korbach, zum anderen heute ab 17 Uhr mit einem öffentlichen Training der Vipers mit anschließendem „Meet and Greet“ an der Ense-Sporthalle.

Mit viel Musik und Lichteffekten wurden die Spielerinnen auf die Bühne gerufen, klatschten sich mit den zahlreichen Fans ab und genossen sichtlich die Abwechslung zur derzeit stattfindenden Vorbereitung. Die wird federführend von Tessa Bremmer geleitet und das soll auch so bleiben, wie am Montag bekannt wurde.

Die ehemalige Kreisläuferin, die derzeit Nachwuchs erwartet, soll sich mit einem Trainerteam um die sportlichen Belange kümmern. Zu dem gehört Zoltan Bartalos, der sich um die Torhüterinnen kümmern soll. „Ich hoffe, dass ich die drei in Form bringen kann“, so Bartalos, der die Vipers in ihrem ersten Regionalligajahr bereits als Cheftrainer betreute. Ein weiterer Trainer wird noch gesucht (wir berichteten gestern).

Bei den Torhüterinnen begrüßte Trumpp gleich zwei neue Gesichter: Helen van Beurden und Vanessa Maier. „Ich bin froh über die Unterstützung“, freut sich auch die Nummer eins der Vorsaison Manuela Brütsch über die Verstärkungen, nachdem sie vor einem Jahr noch als Einzelkämpferin auf dieser Position gestartet war.

Mit dabei waren auch die Neuzugänge für das Feld. Angela Cioca fand den Unterschied von der Millionenstadt Bukarest zum beschaulichen Bad Wildungen nicht so schlimm, freut sich vielmehr auf das starke Niveau in der Bundesliga. Jana Pollmer erklärte ihre Rückkehr in die Badestadt einfach: „Erste Liga und das vor der Haustür – besser geht es nicht.“ Nadja Bolze unterstrich, dass die Vipers gegen den Abstieg spielen würden. „Aber jedes Spiel ist eine neue Herausforderung“, so die 24-Jährige, die mit dem Thüringer HC Deutscher Meister wurde.

Und dann stehen im Vipers-Kader zukünftig zwei Schwestern: Denn als weiterer Neuzugang wurde Laura Stockschläder präsentiert, die „kleine Stocki“, wie Trumpp sie vorstellte. Die 16-Jährige ist die Schwester von Johanna Stockschläder, die vor einem Jahr zu den Vipers wechselte.

Von Thorsten Spohr

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