Sandhausen ist Tabellenführer der 2. Bundesliga

Kasseler Fußball-Profi Daghfous: „Ich spüre viel Vertrauen“

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Sprunggewaltig: Nejmeddin Daghfous (rechts) avancierte beim 4:0-Sieg der Sandhäuser in Dresden zum Mann des Tages. Hier setzt er sich gegen Dynamo-Verteidiger Sören Gonther – wie Daghfous ebenfalls aus Nordhessen – durch. 

Kassel. Der SV Sandhausen ist nach dem dritten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga ungeschlagener Tabellenführer. Dass die Serie der Badener auch im Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden hielt, lag maßgeblich an dem aus Kassel stammenden Nejmeddin Daghfous.

Der 30 Jahre alte Neuzugang der Sandhäuser bereitete beim überraschenden 4:0-Erfolg zwei Treffer vor und besorgte den Schlusspunkt selbst. Wir haben mit Daghfous über seine Leistung, das Wiedersehen mit einem guten Bekannten und seine Ziele gesprochen.

Zwei Tore eingeleitet und das 4:0 selbst geschossen – klingt nach einem rundum gelungenen Nachmittag?

Nejmeddin Daghfous: Ja. Das war auch mit Sicherheit mein bislang bestes Spiel für Sandhausen. Ich hoffe allerdings, dass da noch einige folgen werden.

Inwieweit sind Sie mit diesem Auftritt beim SV Sandhausen richtig angekommen?

Daghfous: Ich bin super aufgenommen worden. Ich war ja ein Wunschspieler von Kenan Kocak und spüre vom ersten Tag an das volle Vertrauen des Trainers. Das gibt mir Sicherheit. Auch privat fühle ich mich hier wohl.

Kein Wunder, Sie sind ja nicht der einzige Nordhesse im Sandhäuser Kader.

Daghfous: Richtig, ich bekomme Kasseler Unterstützung durch Verteidiger Tim Knipping.

Wie oft reden Sie über die gemeinsame Heimat?

Daghfous: Wir kannten uns schon aus Kassel. Als ich mich mal beim KSV Hessen fitgehalten habe, war er Spieler bei den Löwen. Ich wohne zwar nicht wie er in der Nähe von Sandhausen, sondern in Mannheim, wir waren aber schon mal nach dem Training zusammen essen oder Kaffeetrinken. Klar, dass wir dann auch über Kassel quatschen.

Welche Ziele verfolgen Sie mit Sandhausen?

Daghfous: Wir wollen als Mannschaft nichts mit dem Abstieg zu tun haben und so viele Siege wie möglich feiern. Persönlich möchte ich noch mehr Scorer-Punkte als in der letzten Saison in Würzburg erreichen. Da hatte ich neun, nach zwei Toren und sieben Vorlagen.

Drei Punkte haben Sie seit dem Spiel in Dresden schon auf dem Konto. Es fällt auf, dass Sie auf verschiedene Positionen eingesetzt werden. Stimmt der Eindruck?

Daghfous: Ja, gegen Dresden war ich Stürmer, Teil einer Doppel-Spitze. Davor bin ich mehr über die Flügel gekommen – wie zu Zeiten in Würzburg.

Inwiefern können Sie den Auswärtserfolg noch ein bisschen auskosten?

Daghfous: Also am Sonntag hatten wir nur ein individuelles Laufprogramm. Den Montag haben wir komplett frei.

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