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Weidner lobt Leistung gegen Regensburg: „60 Minuten Huskies-Hockey“

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Von: Björn Friedrichs

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Erfolgreiches Wochenende: Die Kassel Huskies haben den ersten Dreier zuhause gegen Regensburg eingefahren.
Erfolgreiches Wochenende: Die Kassel Huskies haben den ersten Dreier zuhause gegen Regensburg eingefahren. © Dieter Schachtschneider

Drei Vorlagen, dazu 13 seiner 19 Bullys gewonnen: Stürmer Jake Weidner war beim 5:1-Sieg der Huskies gegen Regensburg erheblich beteiligt. Der 30-Jährige lobt das Team.

Kassel – Die Kassel Huskies haben die Reihenfolge eingehalten. Nach null Punkten zum Saisonstart, einem Zähler am zweiten sowie zwei Punkten am dritten Spieltag, ließ der Eishockey-Zweitligist am Sonntag den ersten Dreier und Heimsieg der DEL-2-Saison folgen. Gegen Aufsteiger Regensburg hieß es am Ende 5:1 (2:1, 2:0, 1:0).

Obwohl es bei den Huskies erneut einige Umstellungen gab (Tomas Sykora muss beispielsweise wegen einer Verletzung mehrere Wochen aussetzen), machten sie einen eingespielten Eindruck. Was lief aus Sicht der Spieler besser? „Wir waren konstanter und haben 60 Minuten Huskies-Hockey gespielt – mit weniger Aufs und Abs“, sagte Stürmer Jake Weidner.

Viele Premierentreffer

Der 30-Jährige war am Sieg erheblich beteiligt, lieferte immerhin drei Vorlagen – seine ersten der Saison. Damit war er nicht allein. Steven Seigo machte mit dem 1:0 sein erstes Saisontor, ebenso Vincent Schlenker (2:1), Lois Spitzner (4:1) und Jamie Arniel (5:1). Ein Ergebnis des Kampfes um die Kaderplätze? „Natürlich wollen alle den Sprung ins Line-up schaffen. Aber es war auch Zufall dabei, die Jungs hatten schon vorher gute Leistungen und Chancen, die jetzt reingegangen sind“, sagt Weidner.

Bei dem Deutsch-Kanadier ist noch eine weitere Statistik sehr auffällig. Mehr als 66 Prozent seiner Bullys in der laufenden Saison hat er gewonnen. „Da zahlt sich das Training aus. Ich mache das ja auch schon lange“, sagt Weidner und ergänzt schmunzelnd: „Ein bisschen muss man auch den Kopf nutzen und in den des Gegenübers kriechen.“

Viele Bullys gegen den Ex-Kollegen

Das bekam auch Ex-Husky Corey Trivino zu spüren. Der Kanadier, der für Regensburg sein zweites Spiel machte und von den Huskies-Fans mit Sprechchören gefeiert wurde, ist eigentlich auch ein sehr erfolgreicher Bully-Spieler. Gegen die Huskies hatte er eine negative Bilanz. „Corey ist auch ein guter Faceoff-Spieler, er hat mich im zweiten Drittel ab und zu geschlagen. Wir haben das oft im Training gegeneinander geübt“, erzählt Weidner.

Für die Huskies geht es schon am Mittwoch weiter: Weil der Kassel-Marathons am Wochenende rund um die Halle stattfindet, ist der EHC Freiburg schon morgen um 19.30 Uhr zu Gast.

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