Saisonbilanz der Eishockey-Jugend: DNL-II-Team überrascht, 89ers am Ende Vierter

6000 Stunden für die EJK

Mit dem DNL-II-Team bis ins Halbfinale gekommen: Bastian Schirmacher (rechts), hier im Zweikampf mit dem Iserlohner Roland Zurcher. Foto:  Malmus/nh

kassel. 120 Kinder und Jugendliche, 40 Damen und Herren, 12 Turniere, je 73 Heim- und Auswärtsspiele, 6 Trainer, 15 Betreuer und rund 6000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden: So lässt sich die Saison 2015/16 der Eishockeyjugend Kassel (EJK) in Zahlen zusammenfassen. „Wir stehen sportlich da, wo wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln hinwollten“, sagt Vorsitzender Franz X. Spachtholz.

BAMBINI

Ex-Husky Jan Pantkowski hat viele Kindertagesstätten und Grundschulen besucht: So hat die EJK im Bambini-Bereich fast 40 Kinder dazu gewonnen. „Dort stand die Ausbildung an erster Stelle, deswegen haben wir nur an Wettkämpfen des Hessischen Eishockeyverbandes teilgenommen“, sagt Chef-Coach Milan Mokros. Sowohl die U8 als auch die U10 haben die Saison als Zweiter abgeschlossen.

KLEINSCHÜLER UND KNABEN

Vizemeister in der DEB-Westgruppe und im Hessenpokal (punktgleich mit Frankfurt) wurden die Kleinschüler. Die Knaben wurden auf DEB-Ebene ebenfalls Zweiter, feierten in Hessen sogar die Meisterschaft. „Bei den älteren Jahrgängen waren wir vor allem auf der Torhüterposition unterbesetzt“, sagt Mokros. Viele Spieler seien daher als Springer eingesetzt worden und hätten mit einer Doppelbelastung umgehen müssen.

SCHÜLER UND DNL-II-TEAM

Die Schüler landeten in der Bundesliga auf dem vorletzten Rang, die DNLII-Mannschaft feierte einen Überraschungs-Coup und kam nicht nur in die Playoffs, sondern schlug dort auch die Moskitos Essen und musste sich im Halbfinale erst dem späteren Meister Iserlohn geschlagen geben. „Wir sind mit der Entwicklung der Jungs sehr zufrieden“, lobt Mokros. Die Doppelbelastung habe auch einen Vorteil: „Im Gegensatz zu den großen Vereinen bekommen die Kinder viel Spielpraxis.“

Nicht zuletzt dank der guten Beziehungen von EJK-Sportwart Stephane Robitaille zu den Hallenmanagern und der ersten Mannschaft gab es in dieser Saison keine Probleme mit den Eiszeiten. „Wir konnten auch spontan frei gewordene Eiszeiten nutzen“, sagt Robitaille. Spachtholz weist darauf hin, dass es auch für die kommende Saison einen Kooperationsvertrag mit den Kassel Huskies gibt. Er und sein Team möchten auch im nächsten Jahr weitermachen. „Wir haben uns gut gefunden, die Arbeitsteilung klappt. Wir haben ein Programm und wissen, wohin wir wollen“, sagt Spachtholz. Aber natürlich gäbe es sportlich wie finanziell noch viel zu tun.

SENIOREN

Die EJ Kassel 89ers landeten in der Hessenliga auf Rang vier. „Die Liga ist im Vergleich zur Vorsaison deutlich stärker gewesen“, sagt Stürmer Sascha Schardt. Deswegen sei man mit dieser Platzierung zufrieden.

Zum zweiten Mal hintereinander Vizemeister wurden die Ice Cats in der NRW-Bezirksliga. Die Damen-Mannschaft von Trainer Christian Wolff lieferte sich bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem späteren Meister Bielefeld.

Von Carina Wagener

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