Eishockey: Damen kassieren 0:12-Klatsche, Kleinschüler siegen 14:4 und spielen 4:4

89ers nach 6:2 Hessenmeister

Zwei Tore zur Hessenmeisterschaft: Nils Feustel. Foto:  Fischer/nh

Darmstadt. Dank des 6:2 (3:1, 0:1, 3:0)-Erfolgs in Darmstadt sind die EJ Kassel 89ers am Sonntag Hessenmeister geworden. Gut vorbereitet und mit gehörigem Respekt war das Team von Matthias Kolodziejczak und Milan Mokros gemeinsam mit etwa 50 Kasseler Fans nach Südhessen gefahren. Schließlich hatten die 89ers das Hinspiel knapp nach Penalty-Schießen verloren.

Doch diesmal lief alles nach Plan: Patrick Berendt brachte mit seinem Treffer nach nur 46 Sekunden die nötige Ruhe. Zwar erzielten die Gastgeber in der vierten Spielminute den Ausgleich, Constantin Schneider traf aber im ersten Drittel noch zwei Mal (7./15.) und schoss einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. In Überzahl kamen die Dukes im zweiten Durchgang noch mal auf ein Tor heran (22.).

„Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung im Schlussdrittel haben wir dann aber klar gewonnen und sind verdient Hessenmeister geworden“, sagte Stürmer Sascha Schardt. Torben Graß im Tor hielt den Kasten sauber. Vorn trafen Nils Feustel (45./50.) und Hannes Kalb (50.) zum 6:2-Endstand. „Die Liga war dieses Jahr sehr ausgeglichen“, so Schardt. „Deswegen geht unser Dank als Mannschaft besonders an die Trainer und die Fans, die uns so stark unterstützt haben.“

Eine Klatsche mussten hingegen Kassels Eishockey-Damen hinnehmen: Vor eigenem Publikum unterlag die Mannschaft von Fred Pottek und Christian Wolff mit 0:12 (0:4, 0:3, 0:5) gegen Krefeld. Besonders bitter: Kassel hatte doppelt so viele Spielerinnen aufgeboten wie die Gäste, die mit nur acht Spielerinnen angetreten waren. Kapital konnten sie aus der Kadertiefe aber nicht schlagen.

Wichtige Punkte haben die Kleinschüler der Eishockeyjugend Kassel (EJK) eingefahren: Zunächst setzte sich die Mannschaft von Stephane Robitaille und Knut Vogel mit 14:4 (5:2, 4:0, 5:2) vor eigenem Publikum gegen die Luchse Lauterbach durch. Bereits nach zwei Minuten ging Kassel mit 1:0 in Führung und ließ danach nichts mehr anbrennen. Tags drauf sicherten sich die Kleinschüler beim 4:4-Unentschieden einen wichtigen Auswärtspunkt bei den Eisadlern Dortmund. Im Kampf um Platz vier in der NRW-Runde kann der am Ende entscheidend sein.

Start in die Playoffs

Mit einem Auswärtsspiel startet die DNLII-Mannschaft der Eishockeyjugend Kassel (EJK) am heutigen Mittwoch in die Playoffs: Gegner sind die Roten Teufel Bad Nauheim. Spielbeginn ist um 18 Uhr im Colonel Knight Stadion. „Unser Ziel ist auf jeden Fall das Endturnier“, sagt Kapitän Tim Lucca Krüger. „Deswegen werden wir in den Spielen gegen Bad Nauheim alles geben.“ Das Heimspiel ist für Samstag, 16.15 Uhr, angesetzt. Sieger der Viertelfinalpartie ist das Team, das zuerst zwei Siege eingefahren hat (best of three). (ca)

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