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Ahlroths Doppelpack rettet den Kassel Huskies gegen Heilbronn den Sieg

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Von: Björn Friedrichs

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Endlich der Ausgleich: Doppeltorschütze Alec Ahlroth jubelt mit den Teamkollegen (von links) Lois Spitzner, Joel Keussen und Tristan Keck. Heilbronns Christopher Fischer sitzt enttäuscht auf dem Boden.
Endlich der Ausgleich: Doppeltorschütze Alec Ahlroth jubelt mit den Teamkollegen (von links) Lois Spitzner, Joel Keussen und Tristan Keck. Heilbronns Christopher Fischer sitzt enttäuscht auf dem Boden. © Dieter Schachtschneider

Es war ein schwerer Kampf gegen den Tabellenletzten: Die Kassel Huskies liegen gegen die Heilbronner Falken lange zurück, erzwingen dann aber dank Doppelpacker Alec Ahlroth noch den Sieg.

Kassel – Am Ende steht ein 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen. Das war ein hartes Stück Arbeit.

Dabei sah es zu Beginn richtig gut aus. Die Huskies greifen gleich an. Machen Druck. Haben Selbstvertrauen. Klar, schließlich haben sie zuletzt bei DEL-Absteiger Krefeld gewonnen. Aber wie schon bei den Pinguinen verpassen sie es auch gegen die Falken, die Überlegenheit in Tore umzuwandeln. Nach wenigen Sekunden scheitert Hans Detsch an Gästetorwart Florian Mnich, nach 83 Sekunden Darren Mieszkowski. Der Mannheimer Förderlizenzler im Kasten ist nicht zu überwinden. Auch zwei Schüsse von Joel Keussen pariert er (5.). Ist Mnich mal nicht zur Stelle, haben die Gäste Glück. Mieszkowski bedient Pierre Preto vor dem Gehäuse, der wischt die Scheibe aber vorbei (6.).

Und wieder einmal gilt der alte Spruch: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. Ex-Husky Stefan Della Rovere steht am rechten Bullykreis sträflich frei, bedient Falken-Topscorer Alex Tonge und der lässt Jake Kielly mit einer schnellen Bewegung keine Abwehrchance (9.). Kielly steht anstelle von Jerry Kuhn im Tor, Jamie Arniel muss dafür zuschauen. Tristan Keck ist zurück im Kader, ebenso Lars Reuß.

Aber zurück zum Spiel: Da zeigt dieses 0:1 Wirkung. Irgendwie legt es bei den Huskies einen Schalter um. Kein Druck mehr da, kein Anrennen. Ganz anders die Gäste. Kielly ist es zu verdanken, dass es beim 0:1 bleibt. Er hält Schuss um Schuss. Und als er in Unterzahl erst gegen Tonge, dann gegen Della Rovere in höchster Not rettet (18.), weiß auch der letzte Zuschauer: Dieses Spiel gegen den Tabellenletzten wird kein Zuckerschlecken.

Das wird es auch im zweiten Drittel nicht. Dabei sind die Huskies überlegen. Aber so richtig gefährlich werden sie zu selten. Mit Ausnahmen. Zum Beispiel, als Jake Weidner Max Faber sieht. Der hat viel Zeit, sieht die Lücke – und trifft den Innenpfosten (25.). Gibt's nicht? Gibt's doch. Und dann haben die Huskies aus dem Nichts Glück und den hellwachen Kielly. Der vereitelt eine Großchance von Luke Volkmann (26.), auch in Unterzahl lässt er sich von zwei Abfälschern nicht überwinden (28.).

Im Schlussdrittel wollen es die Huskies erzwingen. Trainer Bo Subr stellt die Reihen etwas um. Das Pech bleibt. Ein Abpraller von Alec Ahlroth trudelt neben das Tor (45.). Auch Seigos scharfer Schlenzer zischt knapp vorbei (47.). Zu allem Überfluss muss Ahlroth auf die Strafbank. Die Huskies verteidigen mit allem, was sie haben. Dann läuft die Strafzeit ab, Ahlroth kommt zurück. Und die Huskies kontern sich im richtigen Moment zum Ausgleich. Am Ende der Kombination steht Strafbank-Rückkehrer Ahlroth, der endlich Mnich überwindet – 1:1 (50.)!

Jetzt ist es ein offenes Spiel. Angriffswelle um Angriffswelle rollt auf die Tore zu, vor allem die beiden Torhüter haben Schwerstarbeit zu verrichten. Aber sowohl Kielly als auch Mnich halten überragend. Die Zuschauer hält es nicht auf den Sitzen, so umkämpft ist diese Schlussphase. Die Huskies drücken, die Falken sind stehend k.o.. Aber sie retten sich durch die Verlängerung ins Penaltyschießen. Auch das geht nach je einem Treffer in die Verlängerung. Dann trifft Ahlroth – und macht den fünften Huskies-Sieg in Folge perfekt.

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