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Chancenlose Huskies kassieren deutliche Niederlage in Dresden

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Von: Pascal Spindler

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Szene aus dem Hinspiel: Husky Brett Cameron (links) im Duell mit dem Dresdener Eislöwe Mike Schmitz.
Szene aus dem Hinspiel: Husky Brett Cameron (links) im Duell mit dem Dresdener Eislöwe Mike Schmitz. © Dieter Schachtschneider

Viele individuelle Fehler und offensiv kaum Durchschlagskraft: Die Kassel Huskies haben bei den Dresdner Eislöwen eine deutliche Niederlage kassiert, verlieren beim Tabellennachbarn 0:6 (0:3, 0:1, 0:2). Damit verpasst es der Eishockey-Zweitligist, am Führungsquartett der Liga dranzubleiben.

Dresden - Bereits der Start verläuft aus Kassel-Sicht alles andere als optimal. Die Eislöwen legen die Scheibe an der blauen Linie quer, der Puck landet bei Arne Uplegger und der trifft zur Dresdner Führung (6.). Was in der Anfangsphase auffällt: Wann immer die Huskies Scheibenbesitz haben, sind die Eislöwen zur Stelle, fangen den Puck häufig schon in der Kasseler Hälfte ab. Das zermürbt. Die Huskies kommen kaum nach vorn, kreieren keine Tormöglichkeiten.

Die Gastgeber machen es richtig gut – und treffen erneut: Simon Karlsson zieht von der blauen Linie ab, David Suvanto steht direkt vor Huskies-Goalie Jerry Kuhn und spitzelt die Scheibe ins Netz. Das 2:0 für die Eislöwen (9.).

Kurz darauf sind die Huskies in Überzahl, endlich ist mal ein wenig Platz. Jamie Mac Queen versucht es gleich dreimal (11./12./13.). Und dreimal scheitert er an Eislöwen-Schlussmann Janick Schwendener – es läuft einfach nicht. Ein paar Minuten können die Huskies das Spiel ausgeglichener gestalten, ehe Dresden – zuhause in dieser Saison nach der regulären Spielzeit noch ungeschlagen – wieder zuschlägt: Adam Kiedewicz geht auf der linken Seite durch und schießt die Scheibe zwischen den Schonern von Kuhn hindurch ins Tor (20.).

Dann ist Pause – und Kassel-Trainer Tim Kehler reagiert: Der etwas unglücklich agierende Kuhn muss vom Eis, Jonas Neffin ersetzt ihn im Huskies-Gehäuse. Aber auch der muss schnell hinter sich greifen. Dresdens Tom Knobloch taucht frei vor Kassels neuem Torhüter auf und versenkt den Puck zum 4:0 (23.). Was ist denn hier los? Schlechter hätten die Huskies nicht ins Mitteldrittel starten können.

Und die Chancen für die Gäste, sie bleiben rar. Denis Shevyrin versucht es mal – zu harmlos (28.). Erst kurz vor Ablauf der zweiten 20 Minuten können sich die Huskies ein wenig im Dresdner Drittel festspielen. Joel Keussen und Lukas Laub wühlen vor dem Eislöwen-Tor (38.), Mitch Wahl zieht mal ab (39.). Richtig zwingend wird es jedoch nicht.

Im Schlussdrittel spielt Dresden defensiv weiter sehr diszipliniert, die Huskies finden vorn einfach kein Durchkommen – und machen hinten weiter Fehler: Die Eislöwen gewinnen das Bully im Kasseler Drittel, Vladislav Filin bekommt die Scheibe und schießt von Höhe der Grundlinie einfach mal aufs Tor. Neffin kann nicht abwehren, der Puck rutscht durch – 5:0 für Dresden (45). Und es kommt noch dicker: Philipp Kuhnekath trifft sogar noch zum 6:0 für die Gastgeber (55.). Wird’s noch bitterer für die Huskies? Nein, kurz darauf ist Schluss. Ein Auftritt, den die Mannschaft von Trainer Kehler schnell vergessen sollte.

Von Pascal Spindler

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